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Montag, 13. Juli 2015

# Reingehört # Blitzurteil: Platten der Woche: Paradise Lost - Tragic Idol

Mir wird das langsam fast schon überproportional zu viel von der Rubrik, aber ich will auch nicht ewig drauf verzichten neue Musik zu entdecken bis ich mit meinem gemütlichen Schreibtempo zusätzlichen, neuen Content geliefert habe und auch hier muss ich zugeben, ungeduldig schon mehr als einmal die Platte gehört zu haben, was aber auch für die Scheibe spricht.

Dieses Album legte ich mir für ganz schön viel Geld in der limitierten und absolut unhandlichen - zumindest was CD-Regale angeht - Version zu um sie dann jahrelang im Karton und dann im Regal schmoren zu lassen. Irgendwie hatte ich vorerst auch keine Lust mehr auf Paradise Lost, die Shades of God fand ich ganz okay und rangiert bislang wacker auf #Platz 5 der reviewten Scheiben (Review) - In Requiem war wesentlich kommerzorientierter, wesentlich glatter und eingängiger. Dazu hatte ich die Band in recht kurzer Zeit 2x live gesehen, der Bedarf war vorerst gestillt und so frage ich mich: Was kann ich also bei Tragic Idol erwarten?

Ausgehend davon, dass ich nur diese beide Alben kenne, kann ich die gewagte These fällen. Eine Kombination, zumindest fast. Der Sound ist nach wie vor mehr catchy, hat ruhige Parts und einige erfreuliche Ohrschmeichelrefrains, lässt hie und da aber auch nicht die tief knarzende Gitarre missen. Modern und bekömmlich mit einem Schuss Schwere, die zwar nicht sonderlich erdrückend, die aber andeutet woher die Band kommt.

Ich treib die gewagte These weiter auf die Spitze und sage 65% In Requim und 20% Shades of God sowie 15% irgendwas neues, lässt sich gut hören und macht Lust auf mehr, 4 Blitze!

Dienstag, 13. August 2013

Metalfest Open Air Germany 2013 – 20ter Juni @ St. Goarshausen (Loreley) – Teil 1/3



Links den Wald entlang kam man her, wie man
leider nicht ganz so deutlich sieht war der ganze Parkplatz
am Hang.

Lasst euch berichten was sich zugetragen an jenen legendären Tagen! Die Anreise verlief ideal, zwar leicht verspätet da ich mein Gepäck etwas unterschätzt hatte, aber dafür reibungslos. Der Navihalter feierte ein gelungenes Debüt und so wagte ich mich nun mehr zum zweiten Mal vollkommen alleine auf ein wildfremdes Festival. Nach ein paar zügigen Autobahnwechseln, verlief die Route gemütlicher dem Rhein folgend und wahrlich ohne Stau oder dergleichen. Ohne Navi wäre ich wahrscheinlich schon etwas mehr aufgeschmissen gewesen, da ich eigentlich bis wirklich kurz vor Ziel kaum Schilder sah – da man aber vorwiegend einfach der kurvigen Straße folgen musste, bzw. gar nichts anderes konnte, hält sich dieses „Versäumnis“ wirklich in Grenzen.

Mein kleines Zelt der Unschuld in der Mitte
Merke: Bauzaun!
Noch in der Anfahrtsschlange wurde man auch gleich zweimal(!) zur Kasse gebeten was ich schon
Der Hang des Todes!
Er sieht sooo niedlich aus, aber er lügt...
mal ziemlich uncool fand. 5€ Müllpfand sind ja noch okay – bekam man auch mit praktisch leerem Sack wieder zurück, alles andere hätte mich auch nur tierisch aufgeregt, weil wie zur Hölle soll ich als Einzelperson auch einen 50 Liter Sack vollbekommen ohne mich wirklich wie die letzte Umweltsau zu verhalten? – 15€ Parkgebühr fand ich hingegen schon mal scheiße!

Da zahlt man 79€ für ein 3-Tages-Ticket inkl. Camping, darauf noch 7,90€ Bearbeitungsgebühren, Kommission oder was auch immer – evtl. noch um die 7€ Versand weil der Veranstalter natürlich in Österreich sitzt (ein E-Ticket hat mir aber vollkommen gereicht,
ich mein 14 Mark!!) und soll dann noch mal 15€ Parkgebühr blechen? Unschönes Ding und irgendwie fühl ich mich da ein bisschen wie mit dem typisch Kleingedruckten übers Ohr gehauen und das schon vor Beginn des Ganzen? Meiner Meinung nach, sollte das schon inklusive sein oder klarer deklariert werden, an die 35€ Zusatzkosten halte ich nämlich für ein Unding, ist immerhin fast die Hälfte des Ticketpreises.

(Mit Bildern jetzt so ein langer Post, da setzt ich jetzt mal ausnahmsweise einen Jump Break)



Donnerstag, 13. September 2012

Summer Breeze Festival 2012 – 18ter August @ Dinkelsbühl - Teil 3/3



Und nun das Finale, inklusive Fazit, Ausblick, Grußliste - alles in allem ein Grund, warum man schon dafür ein wenig brauchen kann... 


Daher war es kaum verwunderlich, dass es uns am nächsten Morgen nicht eilte wach zu werden, die Folie leistete auch solang akzeptable Dienste, bis der Wind beschloss etwas stärker zu blassen und irgendwelche lieblichen Vollspacken schon früh morgens mit dem primitivsten Deutschrockfaschingsschlagermüllgebräu (Word unterringelt es NICHT! als falsch geschriebenes Wort – godlike!) auf den Sack gehen mussten.


Die Anzahl an Festivaltouristen oder sonstigem unpassendem Gesocks war natürlich wie zu erwarten viel zu hoch, was aber bei einem Blick auf das Gesamtbilling leider zu erwarten war und vom Veranstalter munter gefördert wird.

Unsere erste Band des Tages war nach weiteren ausgedehnten Wanderungen Paradise Lost, auf welche wir aber recht schnell wieder verzichteten. Ein guter Platz wäre wieder mühsam zu erkämpfen gewesen, zudem in der prallen Sonne (meine Fresse – trotz der Uhrzeit immer noch gefühlte 35°!!) und wäre trotz der ärgerlichen Umständen, die Location betreffend – nie im Leben an den Gig in der Batschkapp (Frankfurt) herangekommen.
Prost! - heimliche Heimatverbundenheit wurde
natürlich unterschwellig progagiert.

Somit war das Zelt ein wesentlich begehrteres Ziel in dem Nifelheim warteten. Von Nifelheim wusste ich nur, dass deren Sänger lustig aussieht. Das tat er irgendwie auch mit seiner wundervollen Frisur, konnte zudem aber auch musikalisch mit einigen nicht unbedingt Standartmäßigen, schwarzmetallischen Vocals überzeugen. Mir gefiel der Auftritt recht gut, war aber eigentlich nur der Anheizer für…

… Crackhurenegomanenarschloch Kvarforth von Shining. Ach ich fand’s ja eigentlich zum Brüllen komisch, wie er gleich zu Beginn mal allen Fotographen und Zuschauern seinen schönsten Finger präsentieren musste, auf den Boden rotzte, immer wieder verschwand um vor den Drums auf den Boden herumzukriechen, sich zu besaufen und zwischendurch irgendwelche Beleidigungen zu nuscheln die sowieso kein Schwanz verstanden hat. Entgegen allen Erwartungen, fand ich Shining rein musikalisch gesehen nämlich erstaunlich stark. Richtig stark! Als DSBM Fan kann ich diese Band ja nicht, nicht kennen – mir gab bislang nur keine einzige Hörprobe irgendwas, daher war ich sehr erfreut, wie gut es doch klang. Der Typ selber ist einfach nur grenzenlos peinlich und provozierte permanent dazu, ebenfalls viele schönste Finger zu sehen. Darüber hinaus überzog er mal eine stolze Viertelstunde was Gerüchten zu Folge ordentlich Zoff mit den Jungs von Asphyx gab. Warum ihm da nicht einfach der Saft abgestellt wurde, wundert mich zwar – gleiches konnte man nach meinem Gedünken My Dying Bride anno 2010 auch tun, trotz der Tatsache, dass sie die letzte Band der Main/Pain Stage waren… aber wie dem auch sei, es war halt so. Musik war gut, Performance je nach Gemüt lustig bis „erregend“. ;)

Zeit für Wasser… jaaaaa… *Hände reib* - das gab es natürlich auch, wie Bier und Cola zum „Spottpreis“ für 3,30€ pro 0,4 Liter + 1€ Pfand. Preislich gesehen und in Anbetracht des Ausrichtungsmonats (Hochsommer/Rekordhitze) irgendwo in der Kategorie unverschämt einzuordnen. Jaaaaa… Dementi ist erlaubt, ich weiß – es gab auch kohlensäurefreies Wasser für nur 1,50€ - die Frage war nur: WO?!!
"Familieninterner Schwanzvergleich" - natürlich
hab ich den längeren, wobei ich zugeben muss, dass
sie schon erheblich beschnitten wurde. Ich übrigens jetzt
auch. Der Grüne war nach Eluveitie auch ab - Penners ey!
Am letzten Tag fanden wir dieses ultrakleinen Stand zufällig neben der Camelstage und das ist ehrlich gesagt ein total beschissener Platz! Man sieht ihn nicht und müsste, sofern man oben bei den Main/Pain Stages stehen wollen würde, weil da erfahrungsgemäß die größeren, sprich beliebteren Bands spielen, jedes mal wenn man sich Trinken zu einigermaßen entwucherten Preisen „leisten“ können will, von oben durch die erwähnte Geschwindigkeitsberuhigende Merchzone latschen und den gleichen Weg wieder zurück nehmen. Ich bin ja sicherlich nicht lauffaul, aber auf dem Weg hab ich ja schon mindestens die Hälfte davon ausgetrunken. Und wenn ich bedenk, dass ich an solchen Tagen locker bis zu 4 Liter Wasser, spottbilliges Wasser, welches ich bei jedem Discounter für vielleicht 2€ + Pfand bekomme, trinke, 15-33€ zahle – dann enstehen sogar solche hässlichen Schachtelsätze… meine Güte…


Camel Stage ist auch noch ein tolles Stichwort bevor ich zum Finale komme: Stier, Ski’s Country Trash, Black Sheriff, Ohrenfeindt, Nitrogods und Mambo Kurt hab ich sicherlich auch alle immer mal wieder live gesehen, oder zumindest live zwangsgehört – waren aber alle partout scheiße und störend.
Warum man einem Zigarettenhersteller einen eigenen Stand bieten muss, lässt sich kommerziell und verkaufstechnisch sicherlich noch erklären, aber was zur Hölle soll diese gesponserte Scheißbühne, welche so gut wie niemand sehen will? Auf der permanent irgendein belangloser Rotz dudelt, was sich zwar sicherlich gut als weltoffen verkaufen lässt, auf einem Metalfest in meinen Augen aber trotzdem nichts verloren hat und zudem vor allem den Auftritt im Zelt stört? Schon 2010 gab es hässliche Soundüberlappungen, nichts desto trotz stand die Bühne wieder am gleichen Platz und nichts hat sich geändert. Find ich schade, weil damit grenzt sich die nutzbare Fläche im Zelt für mich schon wesentlich ein, aber wenn es so sein soll. Bitte sehr…

ASP waren die Nächsten, welche im Gegensatz zu obig aufgezählten Bands bewusst gehört werden wollten. Die Band hatte ich schon vor 3 Jahren im Ulmer Zelt gesehen, was eine sehr innige und intime Atmosphäre hatte. Dies konnte natürlich so in der Art und Weise auf einem Festival in dieser Größenordnung nicht zelebriert werden, trotzdem war die Stimmung sehr ausgelassen und fröhlich. ASP klangen vor allem live wesentlich härter als auf der Scheibe. Ob es an der Tatsache lag, dass auf einem Metalfestival gespielt wurde oder ob dies auch sonst ab und an live praktiziert wird, kleine und wohl dosierte Growls fügten sich stimmig ins Gesamtbild, welches nicht mit Pyrotechnischen Spielereien und dergleichen geizte. Ein wirklich gelungener Auftritt, bei dem ich aber gegen Ende eilend Schrittes von dannen zog…

So viel sah man ungefähr vor der einen Bühne
stehend auf die andere. Hier von Amon Amart,
beim anstehen auf Katatonia
… um noch etwas von Vallenfyre zu erwischen. Lustigerweise konnte ich Shining dankbar dafür sein, so überzogen zu haben, denn somit war die ganze Setlist nach hinten verlegt worden. Das heißt, Vallenfyre spielten eine Viertelstunde später und damit nicht die ganze Zeit parallel zu ASP. Die Band selber gibt es noch nicht sehr lange, hatte laut eigenen Aussagen auch einen ihrer ersten Auftritte und dürften dennoch schon jetzt eine große Nummer im Doom/Death Bereich sein. Was auch nicht wenig verwunderlich ist, wenn man sich anschaut welche Altmeister sich in der Supergroup aus My Dying Bride, Paradise Lost, Doom und Co zusammengerauft haben. Das Album war ein richtig fettes Teil, ebenso der Auftritt und der verdiente Jubel. „Your making an old man very, very happy.“ – Besser kann man doch nicht schließen…

Amon Amarth hatten den undankbaren Slot vor dem Überslot und waren daher grundsätzlich die Band, welche vieeeel zu lange spielte. Schon zu Beginn standen wir für Katatonia in der zweiten Reihe an und konnten das Ganze somit nur über Leinwand verfolgen. Das war zwar um einges uncooler, aber dafür um ein vielfaches ungefährlicher. Mit Freundin an der Seite hatte ich nicht unbedingt große Lust, meine Erfahrungen von 2009 zu erholen, als ich knallhart niedergetrampelt wurde. Musikalisch gesehen hab ich eh das Gefühl, dass Amon Amarth eine Art Sackgasse erreicht haben. Sie haben definitiv ihren eigenen Stil, treten diesen aber inzwischen bis zum Erbrechen breit. Aufgrund des ganzen Rummels vermisse ich auf jeden Fall Innovation, gespielte Songs waren zu erwarten. Man hätte Song-Bingo spielen können…


Die Sicht war so übertrieben überragend,
hätte, wäre, wenn der Sound auch so gewesen
wäre... =\
Und dann kamen Katatonia – den Traumplatz des Jahrtausends, näher konnte es gar nicht sein, sie kamen auf die Bühne, fingen an zu spielen und *brrruuuuuum*
Der komplette Auftritt war für mich soundtechnisch im Eimer, weil ich viel zu Nahe an den Boxen stand. Selbst mein bewährter Schutz bei vndergrovnd Clubs, Taschentuch in Streifen reißen, zusammenknüllen, kurz in Mund nehmen, ins Ohr drücken brachte keine wesentliche Linderung.
Wäre mir nicht berichtet worden, dass der Sound mit den kostenlosen Kopfhörern ausgezeichnet war, ohne hingegen wirklich nicht – ich hätte eine meiner Lieblingsbands verbal in Schutt und Asche kloppen müssen. So gesehen war es meine eigene Schuld, was mir einen ziemlich geilen Auftritt versaute. Klar – mir waren es zu viele Lieder von den letzten drei Alben (das neue nicht eingeschlossen), hätte mir einen breiteren Mix vorgestellt, aber das mir das ganze Gehör versagte war extrem ärgerlich, darüber hinaus weiß ich, dass es theoretisch richtig gut war. Und bei den Lieblingsliedern trotz geiler Stimmung keine Gänsehaut zu bekommen, weil das Boxengebrummel die gesanglichen Tiefen egalisiert, das ist schon sehr bitter…

Inzwischen war schon 1 Uhr Nachts und wir hatten beschlossen, in der Nacht heimzufahren – da eine weitere Übernachtung Schlaftechnisch gesehen nur minimal Erholung bot. Bis wir uns verabschiedet hatten und am Zeltplatz waren, wo das meiste schon vorsorglich eingepackt war – hatten wir schon 2:30 Uhr. Die Heimfahrt gestaltete sich nicht ganz so leicht, man wurde gezielt in eine andere Richtung gelotst als wir hätten fahren müssen, um – hoppla Überraschung – in einer Polizei Kontrolle zu landen. Natürlich gab es nichts zu beanstanden, außer das wir jetzt eine halbe Stunde planlos durch die gruseligsten Käffer tuckern dürften (Warum haben die ALLE keine Straßenlaternen in der Nacht? Beziehungsweise haben schon, aber alle ausgeschaltet? o.O)
Nach einem wahrlichen Kraftakt der Konzentration und des Durchhaltens, erreichten wir vollkommen am Ende nach mindestens drei rational gesehen, notwendigen Zwangspausen irgendwann am frühen Morgen um ca. 6 Uhr unser holdes heim. Danach folgte für mich eine der anstrengensten Arbeitswochen des Jahres was mein verzögertes Review hoffentlich entschuldigt.


Das ist schon wesentlich voller und ungemütlicher.
Live Auftritt via Leinwand ist jetzt nicht soo
meine Vorstellung meiner schlaflosen Nächte.
Bei großem Andrang eine durchaus realistische Entfernung
Resümee: Es war trotz allen Umständen noch ein tolles Festival, wenngleich sich das Breeze kontinuierlich sein eigenes Grab schauffelt, in dem es einfach zu sehr versucht das Neue Wacken Süddeutschlands zu werden. Es wird immer teurer was die Ticketpreise angeht, die Getränkepreise finde ich nicht wirklich moderat sondern darüber – die elende Ausrede, andere Festivals sind noch teurer hat in meinen Augen keine Gültigkeit, ist ja immerhin kein Wettbewerb darum schlechter als andere zu sein! Essenspreise sind gesalzen und ob der Qualität ebenso frech, (3,50€ für ein kleines Eckchen Pizza – da ist sogar Pizza Hut ein Discounter dagegen) – Merchstände hatten oft gleiche CD’s wie am Party.San nur 1-2€ teurer. Toilette war natürlich ebenfalls teurer: 1,50€ für Kacken, 2,50€ für Duschen … bei mangelnder Sauberkeit sogar noch unverständlicher. Das Festival wird mir zunehmend zu groß, zu ungemütlich und zu überlaufen von allen möglichen Vollidioten. Es zeichnet sich eben zunehmend eine Tendenz ab, welche mir missfällt und traurig ist. Damit möchte ich nicht die großartige Leistung des Teams dahinter oder der Bands schlecht reden, aber es gibt inzwischen andere Festivals welche in meinen Augen besser sind.
Das Ragnarök Festival hat sich als Auftakt schon zweimal bewährt, mit dem Party.San sich ein im direkten Vergleich überlegener Kontrahent gemeldet.



Nächstes Jahr ist In Flames bestätigt. Eine Band welche ich unbedingt noch live sehen möchte, ich befürchte nur leider jetzt schon zu wissen, neben wem ich so alles stehen könnte und inwiefern ich den Auftritt nicht in Ruhe verfolgen werden kann. Nüchtern betrachtet – was ich erstaunlich oft war – haben sich genug Impressionen angesammelt um ein alles vernichtende [Hate]-alusicore auf die Beine zu stellen. Ich bin auf die Bandbestätigungen im Dezember gespannt… mal schauen ob ich mir noch ein viertes mal Breeze gebe.



Grußliste… beim Breeze erfahrungsgemäß immer recht lange, ebenso erfahrungsgemäß proportional kleiner je länger das Event in der Vergangenheit liegt und wirklich NIE komplett:

Gruß natürlich zuerst wie immer an die wundertolle Caro, in vollkommen willkürlicher Reihenfolge ebenso an hoppla-den-kenn-ich-ja Ivo, den aus Prinzip am Breeze nicht anzutreffenden Alex aka Cherum, der-der-immer-seine-Mail-Box-an-hat Chris aka lange Internetbekanntschaft MadEye, seine ganze Zelttruppe, die mehr oder weniger komplett oder doch nicht Badenser welche sich von ihm und ihr („Finger weg. Meine Freundin“ *bitchfight*) angezogen fühlten. Den komischen Holländer oder Belgier oder irgendwas in-der-Faust oder was auch immer ich mir merken sollte, sowieso an alle Typen welche mich wie immer gewohnt anmachten (Ich hab nen Bart Jungs? o.O) -  Flo und die ganze Trinkspielrunde (sry ich kenn inzwischen eure Namen nicht mehr aber dafür noch ein paar unserer Regeln xD) , Manuel und sämtliche Cat und Hexenhausbekanntschaften die ich irgendwo aufgabelte, Anika, Katatoniatyp in der ersten Reihe irgendwas mit M?, Andreas, „Habt ihr da nen Bembel?!“ – Typ, die netten, direkten Stuhlspendnachbarn ebenso wie die netten Flyer-gegen-kühles-Bier-tausch-nachbarn und ähhh  … ach scheiß druff + alle die ich vergessen hab, was leider sehr viele sind. Waren ursprünglich 20-40 Namen die mir um die Ohren schwirrten… und ja… :demenz: =o



Das erste Bild ist der offiziellen Summer Breeze Homepage entnommen. Rest wie gewohnt selbst geschossen.

Montag, 14. Mai 2012

Tragic Idol Tour 2012 – 11ter Mai @ Batschkapp Frankfurt

GELB UNTERSTRICHEN: Es sollte mehr spielen!

Dieser Abend hatte leider einen unschönen Beigeschmack und ich bin und war mir recht unschlüssig, wie ich am Besten was und wie in welcher Reihenfolge berichte.
Vielleicht damit, dass ich mir für 54€ zwei Karten zum selber ausdrucken kaufte, ergo 27€ pro Karte zahlen musste. Das ist nicht wenig, aber noch tragbar.

Angekündigt waren immerhin 3 Bands, als Headliner Paradise Lost und als Support Swallow the Sun und Vreid. Um eines vorweg zu nehmen, Vreid traten an diesem Abend NIE auf! Darüber hab ich jetzt verschiedene Stimmen gehört, welche sich widersprechen. Einmal sollten sie auftreten, einmal wieder nicht. Ich hab mir am Folgetag den Flyer besorgt, da ich ebenfalls sicher davon ausging, dass Vreid spielen sollten und wie dem Bild zu entnehmen ist, steht es dort auch schwarz auf weiß! (Die Stelle ist Gelb unterstrichen!)

Gut, davon konnte ich vorab nichts wissen und war daher ganz unvoreingenommen. Den ersten Dämpfer gab es an der Bar. Nicht nur, dass die gefühlte 10 Meter lange Theke mit 3, zwischenzeitlich 2 Bedienungen dermaßen unterbesetzt war, auch nicht die sehr hohen Preise (4€ für 0,5l Bier finde ich schon nicht ohne!) allein, was mich am meisten störte war die Unhöflichkeit. Als ich endlich an die Reihe kam, fing gerade lautstark der Soundcheck an was zur Folge hatte, das man sich nunmehr schreiend unterhalten hätte können. Um den Bestellvorgang zu vereinfachen und meine Stimme zu schonen, wollte ich lediglich, die ca. einen halben Meter neben mir liegende Karte vor mich legen und mit dem Finger auf meine Bestellwünsche zeigen. Die Art und Weise, wie diese mir aus den Fingern gerissen und zurückgelegt wurde kann man als mehr als nur frech und unhöflich bezeichnen. Aber da ich ein gutmütiger Mensch bin, ignorierte ich diese Unverschämtheit und musste dann halt leider Gottes schreiend meine Bestellung tätigen. Wenige Meter davon entfernt wurden meiner Arbeitskollegin zwei dermaßen mies eingeschenkte Biergläser (Hälfte Bier/Hälfte Schaum) als 0,3er Bier im 0,5 Glas verkauft und als zwei 0,5er Bier abkassiert. Wäre dies jetzt eine Kneipe gewesen, wäre an dieser Stelle schon Schluss – denn dann wäre ich sofort gegangen.

Aber ich wollte ja die Bands sehen. Einlass sollte um 18 Uhr gewesen sein, Beginn um 19 Uhr, um 19:30 ging es dann tatsächlich schon mit Swallow the Sun los. Unser Platz ganz links in der Mitte des Raumes hinter einer niedrigen Glasscheibe war ideal, da sich so niemand vor uns stellen konnte. Der Sound war bis auf eine Kleinigkeit am Anfang spitze, die Abmischung zwischen Vocals und Band gelungen und so spielte die Band kaum überraschend überwiegend Songs aus ihrem neuem Album. Halbplaybacksongs wie „Cathedral Walls“ finde ich live nach wie vor unpassend, aber war trotzdem gut umgesetzt. Für mich war es schon das vierte Mal, dass ich Swallow the Sun live sah, einmal im Landespavillon und im Haus11 (beides in Stuttgart) und auf dem Summerbreeze Festival 2010 in Dinkelsbühl. Dieser Auftritt dürfte durchaus der Beste von allen gewesen sein, wenngleich mich unter anderem der Song „New Moon“ – welchen ich herbeigesehnt hatte, nicht so dermaßen packte wie in Dinkelsbühl. Natürlich war sofort die Gänsehaut und der wohlig kalte Schauer vorhanden, was angesichts der tropischen, klebender Hitze durchaus als Meisterleistung zu werten ist – aber es zerbombte mich (zum Glück?) nicht dermaßen moralisch und seelisch wie damals. Ich schieb die Schuld für dieses einmalige Erlebnis der passenden Menge Alkohol, Licht, Raum, Zeit und Co. in die Schuhe. Es war einfach perfekt und ich wäre am liebsten auf der Stelle zusammengebrochen.


Das war diesmal nicht so extrem der Fall, trotzdem ein wahrlich gelungener Auftakt mit ersten Nackenmuskel Penetrationen.

Nach einer knappen Stunde war das ganze auch schon vorbei und während ich mir noch einmal, diesmal problemlos 2 Bier orderte, wurde schon das Paradise Lost Banner hochgezogen und umgebaut. Das ganze sorgte bei mir schon etwas für Verwirrung und ich erklärte mir das ganze damit, dass Vreid vielleicht schon gespielt hätten (was genau genommen unwahrscheinlich gewesen wäre, da wir wirklich nur ca. 15 Minuten nach offiziellem Beginn auf der Matte standen) oder danach spielen würden, da Paradise Lost vielleicht früher los müssten oder was auch immer.
Ich hatte nicht auf die Uhr geschaut, aber nach 20 bis 30 Minuten Pause fingen Paradise Lost an legten eine irre Show an den Tag. Die Playlist war bunt durchgewürfelt und ein gut gewähltes Best-Off ihrer Karriere von Klassikern aus „Shades of God“, „Draconian Times“ über „In Requiem“ bis zu ihren neusten Stücken. Ich war das ein oder andere male überrascht, wie viele Lieder ich davon kenne, ohne bewusst im Hinterkopf zu haben, dass dies von Paradise Lost stammen. Stilistisch daher sehr abwechslungs- und kontrastreich. Die Stimmung im Publikum war großartig und es war einfach nur genial mit sehr hohem Spaßfaktor. (mir gefällt nur der Begriff nicht ganz – Nominalisierte Synonyme für irre Gute Laune und Leistung und Unterhaltung halt…)
Für die Zugabe ließen sich die Herren etwas arg lange bitten und beklatschen, was angesichts der wahnsinnigen Stimmung merkwürdig war und dann war ZACK Schluss…

… ein Blick auf die Uhr. 22 Uhr? Jetzt schon? Die Lichter gingen an, es wurde sofort abgebaut und dann begann der unschöne Teil seine noch viel beschissenere Story zu schreiben. Wir sind kurz raus, standen nahe der Türe und waren daher relativ schnell – schauten am Merchstand vorbei, wo wir erfolglos wieder abdüsten und wieder rein gingen, da es keine Girlies für meine Freundin gab und ich keine 20€ für ein Shirt zahlen wollte. Sie ging kurz auf die Toilette und ich wartete davor. Der vordere Bereich vor der Bühne war schon zugesperrt, Kisten auf Rollen wurden herumtransportiert und Besucher aus dem Weg geschriehen und symbolisch mit dem Müll herausgekehrt. Das ganze wurde noch unterstützt von der Security welche mit penetrantem „Halt! Bitte rausgehen“ Anweisungen einen nicht nur buchstäblich, sondern auch tatsächlich rausschmissen. Nicht nur ich bekam auf die Aussage, „Ich wart hier nur, meine Freundin ist auf dem Klo“ die Aussage „Die wird auch irgendwann wieder rauskommen. Bitte weiter gehen.“ zu hören. Ich gab das Pfand ab, meine Freundin kam zurück, ich wollte noch auf das Klo und was bekam ich zu hören, auf die Frage, ob denn das noch möglich sei?  „Nein! Ihr könnt ins Elfer (anderer Club nebenan) gehen.“

Und das meine werte Damen und Herren ist ein absolutes No-go! Ich bekomm a) 3 Bands angekündigt, wovon nur 2 spielen, werde b) scheiß unhöflich an der Bar behandelt an der ich eh ewig anstehen und ordentlich blechen muss und c) sofort nach Ende des Auftritts kollektiv rausgeworfen, obwohl ich 27 Kröten dafür ausgegeben habe?

Eine solch bodenlose Frechheit hab ich noch nirgendwo erlebt und noch nie war irgendein Konzert, nach so einer kurzen Zeit beendet. Ich habe bislang über 150 Bands live gesehen, war in fast 20 Clubs/Hallen in über 6 Großstädten aber so was kam mir bislang noch NIE vor die Nase! Ich überlege mir momentan immer noch, mich per E-mail zu Beschweren, sofern die Adresse an der unübersichtlichen Seite zu finden ist. (bei tickets.de bin ich doch nicht richtig?)


Zusammengefasst, ein auf musikalischer Ebene genialer Abend welcher leider eine ordentliche Trübung abbekommen hat. Die Batschkapp hat bei mir noch genau EINE Chance, da die dort spielenden Bands mehr als nur ein Argument sind. Aber sollte das ganze wieder dermaßen Scheiße über die Bühne gehen, hab ich die Message schon verstanden. „Sie sind nur zum Geld da lassen erwünscht. Bitte weiter gehen!“ … -.-




Nachtrag:
Nachspiel: Beschwerde bzgl. Konzert am 11.05.2012 - 19ter Mai 2012
Keine Antwort ist auch eine Antwort - 06ter Juni 2012

Montag, 19. März 2012

Paradise Lost - Shades of God (1992)

Frontcover
Unsere heutige Reihe führt uns auf die großbritannische Insel anno 1992 und begutachtet einen der stilprägendsten Mitbegründer des Deathdooms. In den Händen halte ich zur Info die Erstauflage, welche mich mit einem sehr künstlerischen Bild anstarrt. Das Booklet ist okay, aber vom Hocker haut mich das nicht. Falls beim re-release etwas am Sound bearbeitet sein sollte, werde ich dies nicht hören, d.h. ich beziehe mich auf den Orginalsound. Da ich altersbedingt nicht wirklich den Zeitgeist der damaligen Zeit erlebt habe, noch mit Paradise Lost in jenes Untergenre einstieg, sondern viel mehr mit hochpolierten Aufnahmen verwöhnt wurde, sei mir verziehen falls ich zu sehr am Denkmal rüttele.

Nachdem wir uns alle angeschnallt haben geht es los mit „Mortals Watch the Day“. Das ganze ist recht gemächlich, nicht drückend und schwer, aber es eilt auch nicht unbedingt. Die Vocals sind relativ unauffällig, der Refrain hat wiedererkennungswert und die Solis im ersten Drittel sind recht ansehlich. Ein paar Tempowechsel lassen sich auch wiederfinden und so präsentiert sich der Opener als recht abwechslungsreich und vielversprechend. 7 Punkte

„Crying for Eternity“ startet da schon wesentlich langsamer und sperriger. Den Anfang des Songs find ich ehrlich gesagt nicht gerade überragend, aber er wächst in sich selber7,5 Punkte
Erschienen bei: Music For Nations
EAN-Nr.: 5016583113520
Katalog-Nr.: CDMFN 135
indem er wiederkehrende Parts geschickt wie einen roten Faden durch den ganzen Song verwendet. Die Solos und die kurzfristige helle, freundliche Auflockerung gefallen mir hierbei am besten. Spätestens hier muss man sich auch von dem Gedanken lösen, es mit einem einfallslosem Album zutun zu haben. Das ganze ist wesentlich progressiver als es das Label Doom weitläufig erwarten lässt.

Mit einer ähnlichen Stimmung fängt „Embraced“ an. Am auffälligsten finde ich den Bruch vom Refrain zur zweiten Strophe. Es wäre übertrieben, ihn als „hart“ zu bezeichnen, ich finde ihn aber nicht gerade rund. Das gelingt zum Abschluss wesentlich besser, hier blitzt kurzfristig so etwas ähnliches wie Aggression in Form gesteigerter Dynamik auf. Ich persönlich finde nämlich, verglichen mit den Texten, die Umsetzung erstaunlich stoisch. 7 Punkte

„Daylight Torn“ lautet der vierte Song, welcher nach den ersten Riffs etwas schneller vorprescht und sich erst in der Mitte des Songs wieder etwas einfängt. In der vorletzten Strophe klingt es dann endlich klagend, die Vocals harmonieren hier sehr schön mit den Gitarren. Das ruhige Zwischenspiel gibt dem Ganzen 8 Punkte
Die Bookletgestaltung ist etwas arg mager aus-
gefallen. Es ist alles da, aber nur in minmalem
Ausmaß.
Wirkung, um sich am Ende noch mal schön zu entladen. Hier würde ich mein erstes Ausrufezeichen setzen, denn hier entwickelt es sich genau in die Richtung wie ich es gerne hätte.

„Pity the Sadness“ nimmt diesen Schwung mit und klingt dabei nur selten doomig. Das ganze hat vielmehr eine thrashige Schlagseite und ist damit eigentlich Ideal im Album platziert. Die Stelle von 4:18 bis 4:30 zeichnet sich zudem noch mit einer wunderbaren Atmosphäre aus, welche leider nicht weitergeführt wird, sondern durch eine nicht viel mindere Variante ersetzt wird. In Kombination mit dem voran gegangen Song, knappe 8 Punkte


„No Forgiveness“ klimpert anfangs leise vor sich hin, bis die schweren Gitarren langsam einsetzen. Höhepunkt für mich ist die Textpassage „Hearing you talk is a waste of silence“. Nicht weil sie irgendwie besonders cool umgesetzt wäre, das ist sie leider nicht – aber die Aussage hat einfach was. Auch hier lassen sich diverse Solis und Stimmungswechsel finden, allerdings fehlt mir einfach der Reiz oder das gewisse Etwas, welches im Ohr hängen bleibt. 6,5 Punkte

„Your Hand in Mine“ wird sogar noch zäher und überrascht mit stimmigen, tiefen clean Vocals welche nahtlos in Growls übergehen. Vielleicht der passende Moment um zu betonen, dass diese das ganze Album über sehr, sehr gut verständlich und recht ruhig sind. Lang gezogene Gitarrensounds und marschierende Drums steuern gegen Ende auf ein Finale zu, welches sich allerdings nicht als großer Knall entlädt, sondern harmonisch den Kreis schließt. 7 Punkte

Backcover und Tracklist
Der vorletzte Song hört auf den Namen „The World Made Flesh“ 7 Punkte
und naja. Er klingt nicht irgendwie besonders anders, als just gehörten Songs und bis zum gelungenen Finale rauscht er ohne weitere Höhepunkte recht belanglos an mir vorbei. Letzteres rettet aber den Song noch auf

Den Abschluss bildet „As I Die“ und dieser ist in meinen Augen auch schon so ziemlich der Topsong schlechthin. Seien es die geflüsterten Passagen welche sich wunderbar in den Song einschmiegen und für bitter benötigte Kontraste sorgen, oder die unvergleichliche Melodie, welche ich als einzige wirklich im Kopf behalten kann. Auf diesem Mindestniveau hätte ich mir ALLE Lieder gewünscht. Zum Ansporn gnädige 8,5 Punkte



Fazit:
Ich finde das Album wirklich nicht schlecht, aber es wirkt auf mich viel zu… und hier fehlt mir leider das Vokabular. Es ist definitiv nicht langweilig und vorhersehbar, dafür hat es zu viele dynamische Wechsel und Stimmungen. Den Gesang selber finde ich ein wenig emotionsarm, technisch sehr nah an der Eindimensionalität, aber insgesamt betrachtet kann man dem Album auf keinen Fall diesen Vorwurf machen. Das Album hat auch eine sehr homogene Atmosphäre, welche ich als durchaus bedrückend empfinde kann, aber nicht immer muss. Vielleicht fehlen mir einfach die Extreme, denn es macht mich weder glücklich noch traurig, ich empfinde es nicht als erregend noch bin ich dem ganzen gleichgültig gegenüber gestellt. Man kann es sehr angenehm anhören, aber irgendetwas fehlt mir noch und ich komm verdammt noch mal nicht darauf was es sein könnte. Trotzdem bleibt es ein Klassiker dem man ein Ohr gönnen sollte.




Gesamtergebnis: 6,83* 7,31

Gesamtspielzeit: 54:46
Durchschnittsdauer: 6:05

Liedqualität: 7,39 (3x)
(7 + 7,5 + 7 + 8 + 8 + 6,5 + 7 + 7 + 8,5) / 9 = 7,39
Cover: 5* 7,38 (1x)
Cover: 5
Lyrics: 9/9 = 10
Aufmachung: 4,5
Abwechslung: 7 (1x)

*Änderung aufgrund der neuen Bewertungsrichtlinien!