Montag, 7. September 2026

@2_PlayList: Skykot - Perfect Shape (01.02.26)

Heute geht es mal ins digitale Regal, 2020 hatte ich via Bandcamp von Neon Retro Records für relativ wenig Geld ein Bündel Synthwave Alben käuflich erworben und damit einige interessante Songs erhalten. Synthwave an und für sich ist eigentlich ziemlich unspektakulär und ruhige Musik, die man sich gut und gerne auch im Hintergrund anhören kann. Neben den grellen Neoncovern und einer Vorliebe für getunte Autos und deren Geräusche, durchaus auch gerne im Soundbild integriert, ist es primär die nostalgisch verklärte Stimmung, welche für mich persönlich am interessantesten ist.

Dieser Effekt trifft manchmal verstärkt zu, manchmal aber auch eher weniger.

Leider handelt es sich bei dieser Veröffentlichung überwiegend eher um letztere Variante. Die Musik ist angenehm hörbar, aber leider fast schon zu öde, zwar stechen die Soundelemente durchaus hervor, aber eher auf die für mich nervigere Art. Die hin und wieder eingestreuten Voice Samples lockern das Ganze aber positiv auf. Zwischendurch gibt es kreative Übergänge, die Musik ist okay und eine gelungene Abwechslung in der Playlist. Mehr aber nach dem ersten hören aber definitiv nicht.

** = Durschnitt

 

Sonntag, 6. September 2026

@2_PlayList: Neues Format

Neue Idee:
Mir ist der Blog leider inzwischen viel zu tot, klar verwalte ich hier noch schön meine Musikeinkäufe, aber das war es bislang, Konzertberichte oder Albenreviews bekomme ich kaum mehr auf die Kette, hie und da bastel ich was an Anleitungen die dank KI auch ziemlich obsolet sind und meine geplanten MEGA-Artikel verharren auf Ewigkeit im Planungsmodus und blockieren die Rest CPU meines antiken Rechners durch tausende, permanent geöffnete Tabs.

Trotzdem höre ich ja permanent neue Musik und hätte theoretisch paar Worte darüber zu verlieren, in diesem Jahr kamen bislang 151 neue Künstler dazu, 258 neue Alben oder 1.570 neue Songs - unter der Oberfläche ist also ganz und gar nichts tot.

Mein latent authistisches Regelwerk "zwingt" mich dazu jeden Montag ein neues Album zu hören (wandere Stand jetzt durch meine 6 CD Regale noch ungehörter CDs jeweils ganz links und ganz rechts des Fachs durch, damit ich im Schnitt gleichermaßen altes Unbekanntes und neues Unbekanntes höre), ferner jeden ersten (irgendwas schon mal davon gehört) und letztzen Mittwoch des Monats (selbes Prinzip wie Montags nur das letzte CD-Regal, d.h. eher die zuletzt gekauften), die 40 letzten Neuentdeckungen landen dann auf meinem Handy, davon sind dann 25 physische Käufe, 10 digitale Käufe (meine Bandcamp Bibliothek ist ja inzwischen auch schon riesig) und 5 regionale Bands bzw. CDs aus der Bücherei, welche dort eingekauft wurden, in der Zeit wo ich dort gearbeitet habe und spoiler, natürlich war ich für das Lektorat Musik zuständig. Fliegt ein digtales Album raus, höre ich am nächsten Tag ein neues, was am Folgetag auf die Handyplaylist kommt. Bei den regionalen / Bücherei Alben immer am Sonntag. Dazu kommen dann auf das Handy immer 10 Alben die ich schon länger kenne und via Jukebox ausgesucht wurden + 4 Alben aus externer Quelle.

Nach pie mal Daumen 3 Monaten fliegt dann im Durchschnitt ein Album wieder von der Playlist raus, wird 6 Monate nach dem Ersthören nochmal gehört und landet dann auf meiner externen Festplatte wo ich den ganz großen Musik-Pool (11 Wochen, 6 Tage und 12 Stunden Musik - stand heute) habe, denn ich gelegentlich durchshuffeln lasse.

Und erst DANN wäre das Album, sofern physisch gekauft theoretisch wertungsfähig für eine Review.

So habe ich eigentlich immer einen guten Durchlauf und entdecke regelmäßig neue Musik und das erklärt dann auch mein wildes Hörverhalten, sofern mich jemand auf last.fm stalkt. #Wildest mix in town! 

2012 hatte ich ja mal die kurze Idee, mich mit den aktuellen Single Charts zu beschäftigen und ähnlich kurz und knapp will ich es hier auch halten, ein kurzer Ersteindruck wie ich die Musik finde, um was es sich handelt, paar Sätze dazu und ein unverbindlicher Ausblick, für wie relevant ich die Musik einschätze.

**** = Bänger
*** = Solide
** = Durschnitt
* = Enttäuschend
x = Gar nichts

Nach Bedarf noch ein (G) für einen potentiellen Grower, dessen Genialät ich unmöglich jetzt schon einschätzen kann und ein (B) für Blender, der erst mal imponiert aber sich wahrscheinlich sehr schnell satt hört.

Mal schauen ob das Format was taugt oder mich einfach noch mehr stresst, aber ich hab Lust ein wenig aktiver zu werden und vielleicht kann ich so ein paar Inspirationen liefern, weil ich doch sehr viel nischiges oder unerwartetes höre.

Unten verlinke ich dann eine Liste der bisherigen "Folgen". Mal schauen wie es wird... 


Dienstag, 18. August 2026

Tschüß last.fm Scrobbler...

Nachdem ich meinen Uralt PC kurz vor dem Ruhestand versuchte künstlich zu pushen und via CCleaner noch ein wenig optimierte und im Rahmen dessen auch Foobar auf die neuste Version update, machte sich ein Deja-Vù Erlebnis bereit - die Scrobbels funktionierten nicht mehr.

Dies hatte ich vor zwei Jahren schon mal, als ich die kühne Idee hatte anlässlich meines Schnapszahlgeburtstages eine kleine Feier daheim zu schmeißen und dafür meinen deutlich neueren Laptop - offensichtlich auch mit einer neueren Foobar Version - als musikalische Schaltzentrale zu nutzen. Eine umgebaute Maus welche in einem Notstoppschalter integriert war (Danke dafür @Ghadzi) sollte daraus ein feuchtfröhliches Gimmick meiner legendären, wenn auch nie sonst umgesetzten "Wer skippt, kippt" Partyreihe machen.

Das Manko war aber, kein einziger gespielter Song wurde auf mein last.fm Profil übertragen was mich fast in eine Art Sinnkrise trieb und mich den schnellen Umstieg auf einen neuen PC nicht maßgeblich, aber zusätzlich hinausverzögern ließ.

Jetzt war das Kind aber in den Brunnen gefallen und guter Rat teuer.

Nachdem die olle KI-Befragung im letzten Post leider schon viel zu gut war, kam ich mit Ihrer Hilfe und einiger selbstverständlich präzise und klug gestellten Fragen auch hier recht schnell zu einer ernüchternden Erkenntnis, der Support des Last.fm Scrobblers samt Plug-Ins ist mehr oder weniger schon seit ewig so gut wie tot, was dank meiner Verleugnung der Gegenwart via rückständigen Gerätschaften wunderbar an mir vorbei ging und ignoriert werden konnte.

Auf der offiziellen Foobar Komponenten Seite konnten aber die Plugins heruntergeladen, installiert und via Zertifizierung eingerichtet werden (somit könnte ich meine nächste Feier am Laptop ebenfalls zählend musikalisch untermalen) - aber der Last.fm Scrobbler zeigt mir nun mehr keinen Bandnamen, kein Album, keinen Song, kein Cover, keine Kurzinfo oder sonstige nerdige Statistiken mehr an.

Und nach 18 Jahren 5 Monaten und 2 Tage dieses Bild zu sehen, ist sehr irritierend und irgendwie traurig und es fehlt was... #Frikadellenfreitag =/

  

PS: Auch wenn jetzt der last.fm Scrobbler dafür nicht alle zwei Tage abstürzt, mangels Support und meiner alten Krücke - für mehr Infos auf der Homepage rumzuklicken für die obig genannten Infos ist dann leider doch ein wenig umständlicher...