Neue Idee:
Mir ist der Blog leider inzwischen viel zu tot, klar verwalte ich hier noch schön meine Musikeinkäufe, aber das war es bislang, Konzertberichte oder Albenreviews bekomme ich kaum mehr auf die Kette, hie und da bastel ich was an Anleitungen die dank KI auch ziemlich obsolet sind und meine geplanten MEGA-Artikel verharren auf Ewigkeit im Planungsmodus und blockieren die Rest CPU meines antiken Rechners durch tausende, permanent geöffnete Tabs.
Trotzdem höre ich ja permanent neue Musik und hätte theoretisch paar Worte darüber zu verlieren, in diesem Jahr kamen bislang 151 neue Künstler dazu, 258 neue Alben oder 1.570 neue Songs - unter der Oberfläche ist also ganz und gar nichts tot.
Mein latent authistisches Regelwerk "zwingt" mich dazu jeden Montag ein neues Album zu hören (wandere Stand jetzt durch meine 6 CD Regale noch ungehörter CDs jeweils ganz links und ganz rechts des Fachs durch, damit ich im Schnitt gleichermaßen altes Unbekanntes und neues Unbekanntes höre), ferner jeden ersten (irgendwas schon mal davon gehört) und letztzen Mittwoch des Monats (selbes Prinzip wie Montags nur das letzte CD-Regal, d.h. eher die zuletzt gekauften), die 40 letzten Neuentdeckungen landen dann auf meinem Handy, davon sind dann 25 physische Käufe, 10 digitale Käufe (meine Bandcamp Bibliothek ist ja inzwischen auch schon riesig) und 5 regionale Bands bzw. CDs aus der Bücherei, welche dort eingekauft wurden, in der Zeit wo ich dort gearbeitet habe und spoiler, natürlich war ich für das Lektorat Musik zuständig. Fliegt ein digtales Album raus, höre ich am nächsten Tag ein neues, was am Folgetag auf die Handyplaylist kommt. Bei den regionalen / Bücherei Alben immer am Sonntag. Dazu kommen dann auf das Handy immer 10 Alben die ich schon länger kenne und via Jukebox ausgesucht wurden + 4 Alben aus externer Quelle.
Nach pie mal Daumen 3 Monaten fliegt dann im Durchschnitt ein Album wieder von der Playlist raus, wird 6 Monate nach dem Ersthören nochmal gehört und landet dann auf meiner externen Festplatte wo ich den ganz großen Musik-Pool (11 Wochen, 6 Tage und 12 Stunden Musik - stand heute) habe, denn ich gelegentlich durchshuffeln lasse.
Und erst DANN wäre das Album, sofern physisch gekauft theoretisch wertungsfähig für eine Review.
So habe ich eigentlich immer einen guten Durchlauf und entdecke regelmäßig neue Musik und das erklärt dann auch mein wildes Hörverhalten, sofern mich jemand auf last.fm stalkt. #Wildest mix in town!
2012 hatte ich ja mal die kurze Idee, mich mit den aktuellen Single Charts zu beschäftigen und ähnlich kurz und knapp will ich es hier auch halten, ein kurzer Ersteindruck wie ich die Musik finde, um was es sich handelt, paar Sätze dazu und ein unverbindlicher Ausblick, für wie relevant ich die Musik einschätze.
**** = Bänger
*** = Solide
** = Durschnitt
* = Enttäuschend
x = Gar nichts
Nach Bedarf noch ein (G) für einen potentiellen Grower, dessen Genialät ich unmöglich jetzt schon einschätzen kann und ein (B) für Blender, der erst mal imponiert aber sich wahrscheinlich sehr schnell satt hört.
Mal schauen ob das Format was taugt oder mich einfach noch mehr stresst, aber ich hab Lust ein wenig aktiver zu werden und vielleicht kann ich so ein paar Inspirationen liefern, weil ich doch sehr viel nischiges oder unerwartetes höre.
Unten verlinke ich dann eine Liste der bisherigen "Folgen". Mal schauen wie es wird...