23.09.2026:
Meine Frau lernte die Band im zarten Alter von 7 Jahren kennen, als ihr großer Bruder sie zusammen mit seiner Band nach Illertissen zu einem Konzert einlud und die jungen Finnen daher in der Gartenhütte im Elternhaus übernachteten, welche wir gerade dabei sind zur Fußballhütte umzubauen. Somit lässt sich auch recht unkompliziert und logisch erklären, wie in mir der intrinsische Wunsch eines Erwerbs vorliegender Neuauflage erwuchs, denn zugegebenermaßen reichte meine finnische Old-school-Death Expertise vom 10 Jahre alten Cycle Of Revenge von Convulse bis maximal zu Amorphis' The Karelian Isthmus, was zwar nah dran ist - aber dennoch Lücken ließ.
Damit lässt sich aber auch schon das musikalische Wirken genremäßig abstecken und es obliegt einer mehrfachen Wiederholungsfunktion um den Kultstatus dieses Albums subjektiv einzuordnen. Auf den ersten Blick, lässt es aber tatsächlich keine Wünsche übrig und klingt trotzdem, sei es der Neuauflage geschuldet oder nicht, relativ modern bzw. sauber und dennoch erdig genug produziert, als dass es sein klassisches Label souverän und mit Bravour verteidigt. Dass auch ohne Lupe eindeutig Melodien zu lokalisieren sind ohne dabei Gefahr zu laufen dem Melo Death zugeschrieben zu werden oder das ein Verlust der Bisskraft attestiert werden muss, kann ebenfalls noch lobend erwähnt werden.
Auch befreit vom pseudo-persönlichem Kitch, damals war ich mit viel Fantasie höchstens am ersten Versuch des Lautierens - bin ich sehr positiv überrascht und hadere noch ein klitzekleines wenig damit, ob ich nicht etwa vielleicht doch in Erwägung ziehen sollte... egal, ich tue es und zücke hiermit zum ersten Mal in diesem neuen Format den:
**** = Bänger