Sonntag, 20. September 2026

@2_PlayList: Mantar - Post Apocalyptic Depression (2025)

14.09.26:

Mantar lernte ich 2015 kennen, sowohl live auch als auf Album. Markenzeichen der Auftritte war eine beeindruckende rohe Energie für gerade mal zwei Personen. Selber ist die Musik rau und sperrig, ich glaube sie selbst lehnen die Bezeichnung eher ab, trotzdem würde ich das Ganze - wäre ich zur Verkürzung gezwungen - in die Sludge Ecke schieben.

Neben dem Debüt welches mir sehr zusagte, legte ich mir noch das zweite Album zu überspringe hiermit jetzt gleich 3 Alben, die vom Konzept spannend klingen, aber sich auf Terrain vorwagen, welches musikalisch überhaupt nicht meine Welt ist.

Und so fängt das Album tatsächlich so an, wie eine Wiederholung ihres Debüts, klingen auf jeden Fall sofort nach Mantar. Das fand ich fast schon ernüchternd, aber darüber hinaus gibt es im Verlauf eine Weiterentwicklung, aber das Grundrezept zündet inzwischen bei mir nicht mehr sonderlich. Da die Musik wie gesagt durchaus sperrig ist und nicht unbedingt mit Ohrwurm Hooks glänzt, attestiere ich dem Album durchaus die Chance noch zu wachsen. Aber so nach dem ersten Durchlauf muss ich meine hohen Erwartungen doch ein wenig drosseln. Sie klingen zwar größtenteils zweifelsohne genau wie erwartet - weswegen ich sie ja zu schätzen lernte - aber es haut mich gerade (noch?) nicht vom Hocker.

** (G) = Durschnitt, Grower    

Donnerstag, 17. September 2026

@2_PlayList: King Dude - Full Virgo Moon (13.09.26)

Ein Vorgriff: vorliegendes Album gerade erst frisch aus der Bücherei ausgeliehen, wäre wahrscheinlich erst in ein paar Jahren dran gekommen, aber ich sehe King Dude in zwei Wochen zum ersten mal live. Gänzlich unbekannt ist er mir nicht, habe und mag die EP zusammen mit Chelsea Wolfe sehr und lustigerweise spielt er auf dem Split "Black Rider On The Storm" zusammen mit Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand welche ich gestern ebenfalls schon mal live sehen konnte.

Musikalisch ist das eine eher düstere Art und Weise des Singer/Songwriter Genres und des Neofolk, ob der dunklen Stimme sind auch Anleihen an einen Jonny Cash nicht gänzlich absurd. Was ich davon nach einem Durchgang halten soll, fällt mir schwer zu bennen - dafür ist es dann doch zu eigen oder für mich genrefremd, bzw. relativ unbekannt.

Bisschen schwermütiger hatte ich das Ganze erwartet, fröhlich wäre aber beileiben das absolut falsche Wort dafür. Mir gefällt was ich höre, aber um es zu fassen werde ich mehr Zeit benötigen.

*** (G) = Solide, Grower. 

Mittwoch, 16. September 2026

@2_PlayList: Marcibagoly - Skyglow (EP) (08.09.26)

Wir greifen nochmal ins digitale Regal, denke auch in einem Vierteljahr circa den Schwung der Synthwave Alben "abgearbeitet" zu haben, aber hab aufgrund dessen langsam auch eine gewisse Expertise erworben was das Genre angeht.

Analog zur "Sun Candles" Single ist auch diese EP eher unspannend. Ich halte mich kurz.

* = Enttäuschend