30.09.2026:
Mal ganz außer Acht lassend, dass ich kaum klassisch in den Black Metal eingestiegen bin - Satyricon hat zu der Zeit eher schon Black'n'Roll gemacht, bog ich ziemlich zielstrebig in die Untiefen des DSBM ein - aber für den klassischen Werdegang ist Mayhem einer der großen und wichtigen Namen.
Hier hatte ich lange nur Kontakt mit dem Grand Declaration Of War Album und das ist etwas schwierig und nicht ganz repräsentativ. Kürzlich hörte ich dann in das neuere Daemon Album, was mir schon besser gefiel und mit hier behandelten Werk gehen wir ganz zurück in die Anfänge 1986.
Wir haben hier auf der "Fuck" Seite die Studio Version der Songs und auf der "Off" Seite die ungemischte Version - bzw. mangels Tape hier halt hintereinander auf der CD abgespielt.
Die "Studio" Version ist schon sehr rough und wüst abgemischt, die ungemixte Seite dann noch um ein wesentliches mehr.
Ich honoriere den Fakt, dass dies damals so gewollt und der Spirit der noch sehr jungen Bewegung war und damit einiges ins Rollen brachte, die erwähnenswerten Hymnen müssen dann aber später darauf aufgebaut haben denn rein musikalisch ist dies in meinen Augen noch nichts besonderes. Den Impact verstehe ich, denn soetwas in dieser Zeit gehabt haben muss - aber 2026 lockt man damit niemanden mehr hinter dem Ofen vor. Es gehört halt zur Musikgeschichte dazu und ist dafür ganz okay, mehr aber für mich nicht.
** = Durchschnitt