Mittwoch, 23. September 2026

@2_PlayList: Demigod - Slumber Of Sullen Eyes (Reissue 2022)

23.09.2026:

Meine Frau lernte die Band im zarten Alter von 7 Jahren kennen, als ihr großer Bruder sie zusammen mit seiner Band nach Illertissen zu einem Konzert einlud und die jungen Finnen daher in der Gartenhütte im Elternhaus übernachteten, welche wir gerade dabei sind zur Fußballhütte umzubauen. Somit lässt sich auch recht unkompliziert und logisch erklären, wie in mir der intrinsische Wunsch eines Erwerbs vorliegender Neuauflage erwuchs, denn zugegebenermaßen reichte meine finnische Old-school-Death Expertise vom 10 Jahre alten Cycle Of Revenge von Convulse bis maximal zu Amorphis' The Karelian Isthmus, was zwar nah dran ist - aber dennoch Lücken ließ.

Damit lässt sich aber auch schon das musikalische Wirken genremäßig abstecken und es obliegt einer mehrfachen Wiederholungsfunktion um den Kultstatus dieses Albums subjektiv einzuordnen. Auf den ersten Blick, lässt es aber tatsächlich keine Wünsche übrig und klingt trotzdem, sei es der Neuauflage geschuldet oder nicht, relativ modern bzw. sauber und dennoch erdig genug produziert, als dass es sein klassisches Label souverän und mit Bravour verteidigt. Dass auch ohne Lupe eindeutig Melodien zu lokalisieren sind ohne dabei Gefahr zu laufen dem Melo Death zugeschrieben zu werden oder das ein Verlust der Bisskraft attestiert werden muss, kann ebenfalls noch lobend erwähnt werden.

Auch befreit vom pseudo-persönlichem Kitch, damals war ich mit viel Fantasie höchstens am ersten Versuch des Lautierens - bin ich sehr positiv überrascht und hadere noch ein klitzekleines wenig damit, ob ich nicht etwa vielleicht doch in Erwägung ziehen sollte... egal, ich tue es und zücke hiermit zum ersten Mal in diesem neuen Format den:


**** = Bänger


 

Dienstag, 22. September 2026

@2_PlayList: Peter Fox - Stadtaffe (2008)

16.09.2026:

Heute mal wieder externe Musik, diesmal etwas von der Festplatte meiner Eltern auch wenn ich stark glaube, dass sie die auch von irgendjemanden bekommen haben, wäre mir nicht bewusst, dass sie so etwas hören oder es ihnen gar zusagt.

Das erste Soloalbum des Seed Sängers unter eigenem Namen, bunte Melange aus Rap, Pop, Reggae - stimmlich unverkennbar und eigen aber absolut im Mainstream angekommen und Lieder wie "Haus am See", "Alle Neu" oder "Schüttel dein Speck" hat bestimmt jeder schon mal im Radio oder auf irgendeiner Party gehört. Dadurch sicherlich mit einem gewissen Nostalgiefaktor versehen, was man durchaus gerne mal wieder hört.

Ansonsten muss man die Stimme mögen, ich komm damit klar - mir wäre nur eine andere Vortragsweise des Textes lieber, mehr gesprochen oder poppig gesungen als gerappt - aber ist halt sein Stil.

Ohne diesen historischen Charakter und angenommen, dies wäre hier mein Erstkontakt - ist das Album in sich stimmig und sicherlich nicht schlecht, für mich aber leider nur:

** = Durchschnitt 

 

Montag, 21. September 2026

@2_PlayList: Moogle - Line Output (2020)

15.09.2026:

Mal wieder Synthwave von Bandcamp, relativ ruhig mit brummeligen Bass im Hintergrund und einigen flotten Spielerein, inzwischen habe ich tatsächlich den Eindruck, dass mir solche Musik tatsächlich dem gängigen Klischee entsprechend am ehesten Nachts im Auto gefällt, statt das am Schreibtisch zu hören.

Ultra spannend ist das nicht, aber hat deutlich mehr Drive als die letzten Sachen und hat immerhin auch ein paar eingängige Melodien und treibende Rhytmuspattern.

** = Durschnitt