Samstag, 12. September 2026

@2_PlayList: Gorgoroth - Ad Majorem Sathanas Gloriam (02.09.26)

Ganz vergessen, das neue Format ist für mich ja auch noch relativ neu und von Routine kann man noch lange nicht sprechen, das einzig bekannte ist bislang mein chronischer Rückstand. Heute ein Album von externer Quelle, morgens während der Autofahrt zur Arbeit gehört.

Gorgoroth - letztes Jahr(?) erst live auf dem Dark Easter gesehen, die "Pentagram" und "Under the Sign Of Hell (Re-Release 2005) befinden sich schon in meinem Besitz und sind schon Teil meiner Playlist und ja, sind nicht schlecht, aber auch nicht wirklich was besonderes und für mich persönlich durchschnittlicher, gefälliger Black Metal. Wenn man skandalöse Bühnenshows abzieht, ist mir das rein musikalisch zu harmlos oder alternativ, emotional zu gleichgültig. Also ob des Namens, nicht zwingend die Band die ich aus dem Regal ziehe um ein Neuling zwingend von diesem Subgenre zu überzeugen. Mag kontrovers sein, aber da kenn ich mehr Bands mit dem "Wow"-Effekt.

Hier war ich dann doch etwas überrascht, ob einiger ruhigen Zwischenpassagen, welche das Hörerlebnis über Albumlänge doch positiv auflockern und dem ganzen so auch ein spannenderes, dynamischeres Element hinzufügen, was dann auch die einzigen Songs besser voneinander abhebt, statt ketzerisch gesprochen, immer gleich zu klingen.
So gesehen wurde ich eigentlich positiv(er) überrascht und hoffe, so vielleicht mein eher maues Ranking der Band gegenüber aufpolieren zu können.

***  = Solide

Freitag, 11. September 2026

@2_PlayList: Steve Perry - Traces (06.09.2026)

So, heute mal eine CD aus der Bücherei - noch keine von denen, welche ich bestellt hatte und so ging ich ganz unvoreingenommen an die Sache ran, weil ich absolut nichts erwartet hatte.

Leider kein Durchgang am Stück, irgendwann war diese Woche der Tag plötzlich fortgeschrittener als mir lieb gewesen wäre und das hat durchaus eklatante Einflüsse. Die ersten 3 Songs sagten mir sehr zu, die Stimme war markant und war ganz gespannt Ohr da hier eine angenehme, melodische, vielleicht auch leicht nostalgische Stimmung aufgebaut wurde - könnte jetzt natürlich was von Journy fasseln oder dergleichen ABER ich kenn die Band leider kein Stück. Cover oder Schriftzüge hat man durchaus gesehen, aber das ist für mich nicht der Anspruch an "kennen".

Und jetzt höre ich den Rest und bin ein wenig ernüchtert, da es jetzt plötzlich doch recht seichtes Pop-Rock Geklimper ist oder meine Erwartungen nun unerwartet hoch gesetzt wurden. Klar können jetzt subjektive Nuancen wie Tagesform, Stimmung und Co zusätzlich ausschlaggebend sein oder das Album verliert doch recht Spannung, weil hier blitzt nur noch ab und zu etwas auf, was ich ob der ersten 3 Songs erwartet hatte.

Irgendwie weiß ich auch kaum mehr, was ich jetzt dazu sagen soll, weil eigentlich müsste ich das Album gleich nochmal anhören, das ist aber auch nicht ganz Sinn des möglichst kurz gehaltenen neuen Projekts. Ich hoffe den positiven Spirit wieder zu finden, da eher Abwertung mit schwacher Hoffnung.

** (G) = Durschnitt, Grower  

Dienstag, 8. September 2026

@2_PlayList: 一 Various Artists - Metal Hammer Maximum Metal Vol. 128 (02.09.26)

Jetzt gehen wir ganz weit zurück, den Monat zuvor volljährig geworden und seit knapp 3 Jahren dabei vorsichtig den Metal zu erkunden, Internet war damals noch nicht so wie heute - waren Musikzeitschriften und die beiliegenden CDs essenziell um Neues zu entdecken, herauszufinden was einem gefällt und um sich ein Musikwissen anzueignen.

Der einfachste Einstieg war damals zweifelsfrei der Metal-Hammer oder das Rock Hard. Die hatte jeder gut sortierte Zeitschriftenladen und auch in Supermärkten konnte man hier noch ein Exemplar leicht finden. Spezifischere Interessen kristallisierten sich erst später heraus, war also ein guter Start auf dem man aufbauen konnte.

Theoretisch wäre am ersten Mittwoch des Monats ja eine Output an der Reihe, den ich geschenkt bekommen hatte, die Band schon live gesehen habe oder schon ein oder mehrere Lieder gehört habe - hier war ich mir auch nicht sicher, ob ich die CD nicht schon gehört hatte oder nicht, dann wäre dies mehr ein Rückblick als ein Ausblick, aber ein Blick auf die Tracklist lässt da eh schon ein Zwischenfazit ziehen.

Mit "Taking The World By Storm" von Kataklysm startet der Rohling mit dem Lied, welches mich auch unmittelbar das Album kaufen ließ, wobei hier anzumerken ist, dass ich zu der Zeit den Song auch durch Freedownloads auf der Nuclear Blast Homepage erhalten hatte.

Aber auch den folgenden Song von Moonspell, erwarb ich zwei Jahre später auf dem Album. Mit Communic haben wir schon den dritten Treffer, Dornenreich fand ich damals wie auch heute schwierig, Týr war immer ganz nett und auch bekannt, Pyramaze mit Matt Barlow an den Vocals für mich zu der Zeit eh schon goated.

Nach peniblen Abgleich mit den last.fm Daten und nach kritischer Einschätzung der noch unbekannten Songs, verneine ich dann doch, die Scheibe damals in der Stereoanlage aufgelegt zu haben.

Aber Sampler sind eh anders zu bewerten, hier erwarte ich auch nicht, dass mich jeder Song aus den Socken haut, eher sollte dies das Interesse am ganzen Album wecken und eine breit gefächerte Auswahl an guten Hits mich unterhalten.

Da ich hier ironischerweise das Ergebnis vor dem ersten Durchlauf schon kenne und auch Mourning Beloveth z.B. damals auch meiner doomigen Schlagseite entsprachen, wäre dies damals für mich eine gute Zusammenstellung gewesen. Grave mit seinem groovigen old-school Death taugt mir auch, aber kenne die Band auch bereits schon länger. Anders als retrospektive kann ich das unmöglich fair bewerten, weil alles was ich davon gut finde, besitze ich inzwischen längst.


*** (G) = Solide, Grower.