Es ist jetzt nicht sonderlich überraschend, ich erwarte Isole und bekomme auch genau das geboten. Die einzig denkbare Alternative wäre eine Vereinfachung des Sounds und Stils, immerhin taste ich mich mit dem Bliss of Solitude ein klein wenig zurück in der Discographie, war mein Einstand doch die Silent Ruins und der zweite Schritt der neueste Wurf Born From Shadows. Aber auch da, Fehlanzeige - das vorliegende Album hat schon ausreichend genug Qualität, als dass da nicht wirklich ein Unterschied festzustellen ist.
Generell ein Irrglaube, dass eine Band zwingend von Album zu Album wächst und besser, raffinierter wird und ein Vorwärtstasten zurück zu den Wurzeln somit nur mit dem Charme der Nostalgie das Niveau halten kann. Also irgendwie echt nichts spannend neues, sondern einfach ein verbraucherfreundliches Label für konstante Qualität.
Klar sind die Songs anders, hier geht es nicht um Austauschbarkeit, die Parts haben ihre Stärken und Schwächen wobei mir bei letzteres nicht wirklich was auffällt und der Vollständigkeit halber nur erwähnt wird, weil selbstverständlich nicht durchgehend alles nur super überragend sein kann. Aber die Nuancen lassen sich erst nach etlichen Durchläufen herrausarbeiten.
So haben wir hier ein solides Werk Epic Doom mit bewährten, mehrstimmigen Gesang, welches jedem Epic Doom Fan zusagen wird. Ob hie und da Growls auftauchen kann ich rein aus dem Gedächtnis herraus gerade leider nicht beantworten, ab und an hat Isole sowas ja durchaus. Aber selbst wenn, dies kommt nicht häufig vor und fällt kaum ins Gewicht, weder positiv und erst recht nicht negativ.
Also wirklich keine Überraschung, nichts was mir neu klingt oder mich irgendwie aus den Socken haut oder derbe enttäuscht. Isole entwickeln sich in ihrem Sound, in meinen Augen kaum bis gar nicht - was normalerweise unglaublich öde und schlecht klingt, relativiert sich aber komplett, wenn man bedenkt auf welch hohem Niveau hier stagniert wird. Positiver formuliert, gelingt es der Band seit Jahren ihr Niveau zu halten. Die Details gibt es in Liedern selbst, aber dafür ist es noch zu früh, dafür habe ich das Ganze noch nicht oft genug gehört um darüber konkret urteilen zu können.
Grundsolide 4 Blitze!
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Montag, 25. April 2016
Freitag, 8. November 2013
# Playlist - Woche 44''13'''
Kalenderwoche 44:
1. Iced Earth 21
2. Katatonia 16
3. Cryptic Wintermoon 13
4. Agalloch 11
4. Swallow the Sun 11
6. AtomA 10
7. Moonspell 9
7. Draconian 9
9. In Flames 6
9. Insomnium 6
9. Ektomorf 6
9. Isole 6
9. Agrypnie 6
Vorne weg wieder meine beiden Lieblingsbands, welche sich dieses Jahr ein verdammt enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz der jährlichen last.fm Charts liefern. Auf der drei mit Cryptic Wintermoon der Newcomer des Aprils, eine deutsche Black Metal Band welche man sich eigentlich immer geben kann.
Agalloch gehört defintiv auch zu den wichtigen Bands (Platz 20) und war für mich früher unverzichtbar beim Zeitung austragen, Gedichte schreiben oder sonstigem winterlichen Sinnieren. Eine wunderbare Mischung aus Doom, Folk und Black Metal. Atmosphärsch praktisch unschlagbar und definitiv Musik für die kalte Jahreszeit und diese, man hört es munkeln - steht praktisch vor der Tür.
Swallow the Sun musste nach dem wirklich überraschend tollen Konzert natürlich noch mal nachgehört werden.
Moonspell ist auch eine erwähnenswerte, portugiesische Band (Platz 13), ebenso die deutsche Black Metal Band Agrypnie (Platz 11) welche ich hier schon anhand eines CD Reviews vorstellte, was nach wie vor die Spitzenposition inne hält. Vielleicht verlier ich ein ander mal mehr Worte darüber.
Hervorsticht aber auf jeden Fall Isole. Zwar dürfte den klassischen Doomern zu Gute kommen, dass ingesamt nicht so viele Titel gehört wurden, normalerweise teilen sie das Schicksal vieler Doom Bands mit wenigen und dafür langen Songtiteln, aber heuer hat es zumindest in die erweiterte Top10 gereicht. Mit einem Minium an bzw. gar keinen Growls sondern prägnantem Klargesang schafft es die Band zu überzeugen und dabei interessante Lieder zu komponieren, denn mit Monotonie zu langweilen.
Neben Agalloch mal mein Spontantipp der Woche für geneigte Zuhörer.
| Einzigartige Künstler: | 281 |
| Gesamte Titel: | 579 |
| Insgesamt gespielt: | 617 |
1. Iced Earth 21
2. Katatonia 16
3. Cryptic Wintermoon 13
4. Agalloch 11
4. Swallow the Sun 11
6. AtomA 10
7. Moonspell 9
7. Draconian 9
9. In Flames 6
9. Insomnium 6
9. Ektomorf 6
9. Isole 6
9. Agrypnie 6
Vorne weg wieder meine beiden Lieblingsbands, welche sich dieses Jahr ein verdammt enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz der jährlichen last.fm Charts liefern. Auf der drei mit Cryptic Wintermoon der Newcomer des Aprils, eine deutsche Black Metal Band welche man sich eigentlich immer geben kann.
Agalloch gehört defintiv auch zu den wichtigen Bands (Platz 20) und war für mich früher unverzichtbar beim Zeitung austragen, Gedichte schreiben oder sonstigem winterlichen Sinnieren. Eine wunderbare Mischung aus Doom, Folk und Black Metal. Atmosphärsch praktisch unschlagbar und definitiv Musik für die kalte Jahreszeit und diese, man hört es munkeln - steht praktisch vor der Tür.
Swallow the Sun musste nach dem wirklich überraschend tollen Konzert natürlich noch mal nachgehört werden.
Moonspell ist auch eine erwähnenswerte, portugiesische Band (Platz 13), ebenso die deutsche Black Metal Band Agrypnie (Platz 11) welche ich hier schon anhand eines CD Reviews vorstellte, was nach wie vor die Spitzenposition inne hält. Vielleicht verlier ich ein ander mal mehr Worte darüber.
Hervorsticht aber auf jeden Fall Isole. Zwar dürfte den klassischen Doomern zu Gute kommen, dass ingesamt nicht so viele Titel gehört wurden, normalerweise teilen sie das Schicksal vieler Doom Bands mit wenigen und dafür langen Songtiteln, aber heuer hat es zumindest in die erweiterte Top10 gereicht. Mit einem Minium an bzw. gar keinen Growls sondern prägnantem Klargesang schafft es die Band zu überzeugen und dabei interessante Lieder zu komponieren, denn mit Monotonie zu langweilen.
Neben Agalloch mal mein Spontantipp der Woche für geneigte Zuhörer.
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