Diesem Album habe ich mit Bangen Fiebern entgegengesehnt, Befürchtungen und Vorbehalte äußerte ich ja hier bereits, als ein neuer Song veröffentlicht wurde, welcher dann doch irgendwie ungewohnt anders klang.
Aber das wichtigste zuerst, ja - Draconian klingen nach wie vor genau wie Draconian. Neben der geänderten weiblichen Sangstimme ist im Großen und Ganzen alles beim alten geblieben. Die Atmosphäre, die Stimmung, alles lässt sofort auf die Bandrückschließen AUCH wenn sich der Sound hie und da ein wenig progressiver, u.a. auch Sampleeinsatz oder weicher wurde.
An "Turning Seasons Within" kommt es meiner Meinung nach dennoch nicht ran, dies ist und bleibt für mich das Maßstäbe setzende Referenzalbum. An Heike wird man sich gewöhnen können, auch wenn mir Lisa immer lieber gewesen wäre. Sie versucht gar nicht erst gleich zu klingen, ist aber auch nicht so komplett anders, als dass dies sonderlich auffallen würde. Dennoch schafft sie es ihre eigene Akzente zu setzen, welche mitunter erstaunlich gut gelingen und ihren eigenen Charme kreiieren und zu gefallen wissen.
Einziges Manko bislang, mir fehlt bislang so dieser absolute Übersong. Den hatte bislang eigentlich jedes Album, epochale Brecher wie "Death Come Near Me", "Morningstar" oder "The cry of silence", um nur mal ein paar geniale Kompositionen zu nennen.
Hier habe ich mehr das Gefühl, das Album gut am Stück als eine Art Gesamtwerk hören zu können. Das ist sicherlich nicht schlecht, aber dadurch stechen auch kaum Höhepunkte hervor, was in gewisser Weise dann doch wieder schade ist.
Dennoch ein bärenstarkes Album mit dem ich am Ende doch sehr gut leben und es vor allem auch lieben lernen kann. 5 Blitze!
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Samstag, 2. April 2016
Dienstag, 20. Oktober 2015
+++ Neuer Song, neues Draconian Album: Sovran +++
Am 30ten Oktober veröffentlichen die Death/Doom/Gothic Schweden um DRACONIAN ihr nun mehr fünftes Album, mit der neuen Sängerin Heike Langhans. Selbstverständlich ist das hoffentlich schicke Teil längst vorbestellt - in der limitierten Fan-Edition, mir geistern hierbei kühne Ideen wie ein Unboxing-Video durch den Kopf, das ist zur Zeit ja alles so sonderbar hip und angesagt(!) - aber primär freu ich mich sehr auf das Album, wenngleich ich auch sehr angespannt und skeptisch bin.
Denn Heike hat den undankbaren Job, die in meinen Augen unersetzbare Lisa Johansson eben zu ersetzen. Bislang konnte man die Kombination Band + neue Sängerin unter anderem beim Coversong "Demon You/Lily Anne" schon vorab hören. Die Version schafft es schon mal sehr gut, komplett anders und zu 100% nach Draconian zu klingen (Direktlink zum inoffiziellen Youtube Video) - das starke Original von LAKE OF TEARS sei an dieser Stelle aber definitiv auch empfohlen! Die gesangliche Leistung der neuen Sängerin fand ich aber leider nur nett. Sie hat Talent, ohne Frage - aber im Vergleich fehlt mir da echt das gewisse Etwas.
Oder wie ich es im verrosteten Schulenglisch kommentierte:
Auf Metal-Hammer.de gab es jetzt exklusiv schon ein Lyrics-Video von einem neuen Song auf dem kommenden Album. Da ich keine Ahnung hab ob die einschüchternde, sinngemäße "dieses Video ist nicht gelistet, überlegen sie sich genau mit wen sie es teilen" - Worte rechtliche Relevanz haben können, verlinke ich halt mal nicht das Video direkt, sondern den Artikel:
http://www.metal-hammer.de/draconian-song-premiere-rivers-between-us-538717/
Sonderlich wichtiges steht dort nichts drin, aber eben das Video was für mich mal Stein des Anstoßes war, denn das klingt verdammt anders, viel mainstreamiger und leider sehr gefällig und hört sich kein bisschen nach Draconian sondern am ehesten noch nach SHADOWGARDEN an. Das ist zwar personell kein riesiger Schritt, aber klanglich und musikalisch schon komplett verschieden. Klar die Gitarren klingen noch so wie erwartet, aber dann dieser butterweiche Refrain, der so ungewohnt glatt, generisch und ohne diesen besonderen Tiefgang daher kommt, das fast schon schwülstige Duett, macht mich nicht unglücklich Leute!
Zum Glück soll der Rest aber anders klingen, daher bin ich weiter gespannt was mich erwarten wird, wenngleich mit minimal abgesenkten Erwartungshaltungen.
PS: Eigentlich voll Off-Topic hier, aber was für inhaltsleere, belanglose Bla-Meldungen gibt es da inzwischen auf Metal-Hammer Online? Ich bin ja schockiert, gibt's dort auch bald kostenlose Mail-Adressen für jedermann? *g*
Denn Heike hat den undankbaren Job, die in meinen Augen unersetzbare Lisa Johansson eben zu ersetzen. Bislang konnte man die Kombination Band + neue Sängerin unter anderem beim Coversong "Demon You/Lily Anne" schon vorab hören. Die Version schafft es schon mal sehr gut, komplett anders und zu 100% nach Draconian zu klingen (Direktlink zum inoffiziellen Youtube Video) - das starke Original von LAKE OF TEARS sei an dieser Stelle aber definitiv auch empfohlen! Die gesangliche Leistung der neuen Sängerin fand ich aber leider nur nett. Sie hat Talent, ohne Frage - aber im Vergleich fehlt mir da echt das gewisse Etwas.
Oder wie ich es im verrosteten Schulenglisch kommentierte:
I really prefer Lisa, she got a stronger voice while beeing able to sound fragile too. I think she was able to carry a song alone with an outstanding warm and gentle sound. This just sounds more like escorting it and in my opinion more generic. I don't want blame Heike for herself, but in a musical way it broke my heart when i heard Lisa left cause no one can replace her - in my opinion. By far the best female singer and the only one i wished i could sing her parts too, just because they are so fvcking amazing!! ^^
Auf Metal-Hammer.de gab es jetzt exklusiv schon ein Lyrics-Video von einem neuen Song auf dem kommenden Album. Da ich keine Ahnung hab ob die einschüchternde, sinngemäße "dieses Video ist nicht gelistet, überlegen sie sich genau mit wen sie es teilen" - Worte rechtliche Relevanz haben können, verlinke ich halt mal nicht das Video direkt, sondern den Artikel:
http://www.metal-hammer.de/draconian-song-premiere-rivers-between-us-538717/
Sonderlich wichtiges steht dort nichts drin, aber eben das Video was für mich mal Stein des Anstoßes war, denn das klingt verdammt anders, viel mainstreamiger und leider sehr gefällig und hört sich kein bisschen nach Draconian sondern am ehesten noch nach SHADOWGARDEN an. Das ist zwar personell kein riesiger Schritt, aber klanglich und musikalisch schon komplett verschieden. Klar die Gitarren klingen noch so wie erwartet, aber dann dieser butterweiche Refrain, der so ungewohnt glatt, generisch und ohne diesen besonderen Tiefgang daher kommt, das fast schon schwülstige Duett, macht mich nicht unglücklich Leute!
Zum Glück soll der Rest aber anders klingen, daher bin ich weiter gespannt was mich erwarten wird, wenngleich mit minimal abgesenkten Erwartungshaltungen.
PS: Eigentlich voll Off-Topic hier, aber was für inhaltsleere, belanglose Bla-Meldungen gibt es da inzwischen auf Metal-Hammer Online? Ich bin ja schockiert, gibt's dort auch bald kostenlose Mail-Adressen für jedermann? *g*
Donnerstag, 14. November 2013
# Playlist - Woche 45''13'''
Kalenderwoche 45:
1. Draconian 32
2. Poltergeist 24
3. Iced Earth 17
4. Marilyn Manson 16
4. Katatonia 16
6. Sin Fang 13
7. Farsot 10
8. Insomnium 8
8. Shape of Despair 8
8. Paralysis 8
Draconian - bin eigentlich recht gespannt wie es unter der neuen Sängerin wird, bis dato das Nonplusultra im Death-Doom/Goth-Doom Bereich und herrlich perfekt für kaltes, dunkles und trübes Wetter. Gelegenheit dazu gab es auf jeden Fall genug und darauf werde ich in nächster Zeit sicherlich noch viel Bock haben. Vor allem bei Schnee wird das wunderschön und der soll bekanntlich bald auch fallen...
Die Schweizer Poltergeist sind neu in meiner Musiksammlung, Thrash Metal bei dem ich mich noch ein wenig warm hören muss. Ich denk aber, dass die gar nicht so übel sind. Anfangs war ich noch unsicher und naja, aber ging dann auf Dauer doch recht gut ins Ohr. Mal schauen was sich da entwickelt. Dürfte auf jeden Fall eine Art "Geheimtipp" da unbekannt sein. Ob lohnenswert oder nicht, wird sich noch herausstellen.
Von Marilyn Manson musste heuer das "Eat me drink me" Album her halten. Im Vergleich zum rezensierten "Born Villain" gleich um Zwischenwelten besser. Für die ganzen Welten reicht es nicht, aber dennoch deutlich zu präferieren.
Von Farsot wurde ich lustigerweise beim Pendeln getriggert, als die mir gegenüber sitzende Frau eine interessante Stofftasche hatte, welche mir irgendwie bekannt vorkam. Es handelte sich um das Cover von "Insects" - welches ich, lustigerweise auch gleich auf dem Player hatte und anhörte. Finde ich um einiges zugänglicher als "IIII" - aber irgendwie habe ich bislang noch nie so einen großen Fixpunkt bei der Band gefunden. Auch von beiden Liveauftritten weiß ich faktisch nichts. Ich finde die Musik nicht im geringsten schlecht sondern sogar gut, aber irgendwie kann ich mich immer schlecht daran erinneren. Keine Ahnung was die Geräuschwellen ausstrahlen.
Noch nicht soo lange her, dass ich mir die Griechen um Paralysis näher betrachtete. Die Kennenlernphase ist aber inzwischen definitiv vorbei und es war mehr so ein "Abschiedskonzert" bevor der Order langsam aber sich aus der priveligierten Zone der Neulingen verschwindet. Irgendwie eine Heavy/Power Metal Band welche nicht so ganz aus dem Mittelmaß herausragt und nur kurzfristig mal Wortzeichen gibt. Schade, aber dürfte noch gut genug sein, als dass ich die CD nicht entsorgen werde.
Ich muss irgendwie dringend anfangen auszumisten...
| Einzigartige Künstler: | 262 |
| Gesamte Titel: | 563 |
| Insgesamt gespielt: | 608 |
1. Draconian 32
2. Poltergeist 24
3. Iced Earth 17
4. Marilyn Manson 16
4. Katatonia 16
6. Sin Fang 13
7. Farsot 10
8. Insomnium 8
8. Shape of Despair 8
8. Paralysis 8
Draconian - bin eigentlich recht gespannt wie es unter der neuen Sängerin wird, bis dato das Nonplusultra im Death-Doom/Goth-Doom Bereich und herrlich perfekt für kaltes, dunkles und trübes Wetter. Gelegenheit dazu gab es auf jeden Fall genug und darauf werde ich in nächster Zeit sicherlich noch viel Bock haben. Vor allem bei Schnee wird das wunderschön und der soll bekanntlich bald auch fallen...
Die Schweizer Poltergeist sind neu in meiner Musiksammlung, Thrash Metal bei dem ich mich noch ein wenig warm hören muss. Ich denk aber, dass die gar nicht so übel sind. Anfangs war ich noch unsicher und naja, aber ging dann auf Dauer doch recht gut ins Ohr. Mal schauen was sich da entwickelt. Dürfte auf jeden Fall eine Art "Geheimtipp" da unbekannt sein. Ob lohnenswert oder nicht, wird sich noch herausstellen.
Von Marilyn Manson musste heuer das "Eat me drink me" Album her halten. Im Vergleich zum rezensierten "Born Villain" gleich um Zwischenwelten besser. Für die ganzen Welten reicht es nicht, aber dennoch deutlich zu präferieren.
Von Farsot wurde ich lustigerweise beim Pendeln getriggert, als die mir gegenüber sitzende Frau eine interessante Stofftasche hatte, welche mir irgendwie bekannt vorkam. Es handelte sich um das Cover von "Insects" - welches ich, lustigerweise auch gleich auf dem Player hatte und anhörte. Finde ich um einiges zugänglicher als "IIII" - aber irgendwie habe ich bislang noch nie so einen großen Fixpunkt bei der Band gefunden. Auch von beiden Liveauftritten weiß ich faktisch nichts. Ich finde die Musik nicht im geringsten schlecht sondern sogar gut, aber irgendwie kann ich mich immer schlecht daran erinneren. Keine Ahnung was die Geräuschwellen ausstrahlen.
Noch nicht soo lange her, dass ich mir die Griechen um Paralysis näher betrachtete. Die Kennenlernphase ist aber inzwischen definitiv vorbei und es war mehr so ein "Abschiedskonzert" bevor der Order langsam aber sich aus der priveligierten Zone der Neulingen verschwindet. Irgendwie eine Heavy/Power Metal Band welche nicht so ganz aus dem Mittelmaß herausragt und nur kurzfristig mal Wortzeichen gibt. Schade, aber dürfte noch gut genug sein, als dass ich die CD nicht entsorgen werde.
Ich muss irgendwie dringend anfangen auszumisten...
Dienstag, 8. Oktober 2013
Neue Rubrik: # Playlist!
Zur Zeit kommt - das gebe ich ganz offen zu, ziemlich wenig Input von mir. Das liegt nicht daran, dass mir die Ideen ausgehen oder ich keine Lust mehr habe - in der Regel scheitert es an der Zeit und ich habe jetzt schon wieder einen ganzen Berg an Live-Reviews vor mir und knabber immer noch an meiner Wackenentäuschung *spoiler!!!* während im Moment fast wöchentlich ein Konzert dazu kommt. Es wird also stetig mehr Arbeit während ich zugleich gegen Jahresende immer weniger Zeit haben werde mich um die selbige zu kümmern.
Daher die fixe Idee mal wieder etwas kleineres für Zwischendurch zu etablieren wie seiner Zeit die wöchtentlichen Single-Charts welche nach Wunsch von euch (Kampfabstimmung von 2:1, yeah!) auch wieder aus dem "Programm" flogen.
Und zwar dachte ich mir, ich adoptiere einfach meine wöchentlichen Charts von last.fm und schreib je nachdem, was sich ergibt auch ein paar Wörter darüber. Immerhin bin ich bemüht jede(!) Woche eine CD aus meinem Fundus/Karton/Sauhaufen zu graben und zum ersten Mal anzuhören, ein Fundus welcher mich locker noch Jahre begleiten wird. Sozusagen erste Impressionen in Zahlen ausgedrückt und in Worten begleitet.
Praktischer Vorteil ebenso ist, dass ich so vielleicht auch die ein oder andere Band in den Fokus rücken kann unabhängig von einem CD Review welche es auch wert ist und wäre. Denn dafür würde wiederum meine Sammlung für eine annähernd 'komplette' Aufarbeitung wirklich noch Jahrzehnte(!!) brauchen bei meinem jetzigen Tempo, wobei ich ehrlich sagen muss - dass ich mich für ein Review pro Monat ordentlich zusammen reißen muss! 4-5 Stunden Arbeit sind da pro Album locker drin, wie gesagt für Umme in der Freizeit und am besten auch noch zusammenhängend und dieses Zeitfenster habe ich recht selten. Ganz davon abgesehen, dass es sich da auch gerne so ein schweinischer Hund gerne bequem macht... ;p
Ich hoffe daher einfach mal, dass euch die Idee zusagt und ihr, ihr auch eine Chance gebt - unabhängig davon könnt ihr aber auch gerne jederzeit eure Meinung in den Kommentaren da lassen oder ggf. auch Verbesserungsvorschläge abgeben.
# Playlist - Woche 40''13'''
Neu diese Woche war u.a. endlich AtomA nachdem diese CD unvernünftig lange ungehört bleiben musste, bzw. wurde. AtomA ist die indirekte Nachfolge Band von Slumber (daher auch in der Top10 vertreten) mit einem bärenstarken, interessantem aber irgendwie doch ganz anderem Album. Nicht mehr doomig, drückend - viel mehr sphärisch, schwebend, viele elektronische Klänge bis hin zum Ambient oder auch Post-Rock mit einem Hauch von Restmetal. Definitiv sehr innovativ und eigenständig, mir fällt wirklich keine andere vergleichbare Band ein, auch wenn mich der Chorus an 1-2 Stellen latent an Alcest erinnert. Dennoch keine passende Referenz da grundsätzlich ganz anders. Reinhören lohnt sich aber definitiv!!!
Auch neu ist: Sin Fang, isländischer Pop mit leichten Indie Rock Einflüssen. Kann man hören, muss man aber nicht zwingend. Ob sonderlich herausragend kann ich mangels großer Erfahrung in dieser Stilrichtung nicht sagen, aber dafür ganz sicher kein Mainstream! Zum persönlichen Geheimtipp reicht es aber noch nicht ganz, dafür habe ich mich bislang noch zu wenig damit angefreundet.
Der Rest ist reiner Scrobble-Zufall wobei Katatonia, Iced Earth und auch Draconian als meine Lieblingsbands nicht gaaanz so zufällig in der Liste stehen. Und auf Cypercore hatte ich einfach mal wieder richtig Lust. Ultrastarkes Debüt das immer wieder gerne sich in meiner Playlist befindet!
Daher die fixe Idee mal wieder etwas kleineres für Zwischendurch zu etablieren wie seiner Zeit die wöchtentlichen Single-Charts welche nach Wunsch von euch (Kampfabstimmung von 2:1, yeah!) auch wieder aus dem "Programm" flogen.
Und zwar dachte ich mir, ich adoptiere einfach meine wöchentlichen Charts von last.fm und schreib je nachdem, was sich ergibt auch ein paar Wörter darüber. Immerhin bin ich bemüht jede(!) Woche eine CD aus meinem Fundus/Karton/Sauhaufen zu graben und zum ersten Mal anzuhören, ein Fundus welcher mich locker noch Jahre begleiten wird. Sozusagen erste Impressionen in Zahlen ausgedrückt und in Worten begleitet.
Praktischer Vorteil ebenso ist, dass ich so vielleicht auch die ein oder andere Band in den Fokus rücken kann unabhängig von einem CD Review welche es auch wert ist und wäre. Denn dafür würde wiederum meine Sammlung für eine annähernd 'komplette' Aufarbeitung wirklich noch Jahrzehnte(!!) brauchen bei meinem jetzigen Tempo, wobei ich ehrlich sagen muss - dass ich mich für ein Review pro Monat ordentlich zusammen reißen muss! 4-5 Stunden Arbeit sind da pro Album locker drin, wie gesagt für Umme in der Freizeit und am besten auch noch zusammenhängend und dieses Zeitfenster habe ich recht selten. Ganz davon abgesehen, dass es sich da auch gerne so ein schweinischer Hund gerne bequem macht... ;p
Ich hoffe daher einfach mal, dass euch die Idee zusagt und ihr, ihr auch eine Chance gebt - unabhängig davon könnt ihr aber auch gerne jederzeit eure Meinung in den Kommentaren da lassen oder ggf. auch Verbesserungsvorschläge abgeben.
# Playlist - Woche 40''13'''
| Einzigartige Künstler: | 306 |
| Gesamte Titel: | 702 |
| Insgesamt gespielt: | 810 |
| 1 | AtomA | 76 | ||
| 2 | Katatonia | 25 | ||
| 3 | Iced Earth | 20 | ||
| 4 | Sin Fang | 11 | ||
| 5 | Ektomorf | 10 | ||
| 6 | Insomnium | 9 | ||
| 6 | Cypecore | 9 | ||
| 8 | Manowar | 8 | ||
| 8 | My Dying Bride | 8 | ||
| 8 | ASP | 8 | ||
| 8 | Draconian | 8 | ||
| 8 | Slumber | 8 |
Neu diese Woche war u.a. endlich AtomA nachdem diese CD unvernünftig lange ungehört bleiben musste, bzw. wurde. AtomA ist die indirekte Nachfolge Band von Slumber (daher auch in der Top10 vertreten) mit einem bärenstarken, interessantem aber irgendwie doch ganz anderem Album. Nicht mehr doomig, drückend - viel mehr sphärisch, schwebend, viele elektronische Klänge bis hin zum Ambient oder auch Post-Rock mit einem Hauch von Restmetal. Definitiv sehr innovativ und eigenständig, mir fällt wirklich keine andere vergleichbare Band ein, auch wenn mich der Chorus an 1-2 Stellen latent an Alcest erinnert. Dennoch keine passende Referenz da grundsätzlich ganz anders. Reinhören lohnt sich aber definitiv!!!
Auch neu ist: Sin Fang, isländischer Pop mit leichten Indie Rock Einflüssen. Kann man hören, muss man aber nicht zwingend. Ob sonderlich herausragend kann ich mangels großer Erfahrung in dieser Stilrichtung nicht sagen, aber dafür ganz sicher kein Mainstream! Zum persönlichen Geheimtipp reicht es aber noch nicht ganz, dafür habe ich mich bislang noch zu wenig damit angefreundet.
Der Rest ist reiner Scrobble-Zufall wobei Katatonia, Iced Earth und auch Draconian als meine Lieblingsbands nicht gaaanz so zufällig in der Liste stehen. Und auf Cypercore hatte ich einfach mal wieder richtig Lust. Ultrastarkes Debüt das immer wieder gerne sich in meiner Playlist befindet!
Mittwoch, 5. Dezember 2012
+++ Sängerwechsel bei Draconian und Kamelot +++
Ja die News sind jetzt nur bedingt „neu“ und eigentlich
schon längst bekannt, bislang hatte ich allerdings leider noch nicht die Möglichkeit
gehabt mich genauer damit zu befassen. Meine Beschauung ist auch hier nur kurz
und oberflächlich, hoffentlich aber informativ genug um gelesen zu werden.
Sängerwechsel sind immer ein sehr heikles Thema und stellen
Fans immer wieder auf eine harte Probe. Lässt man sich auf diese Änderung ein
oder nicht, oft Geschmackssache und über selbigen kann man bekanntlich
vortrefflich streiten.
Den ersten heftigen Dämpfer hatte ich letztes Jahr mit Iced Earth erhalten, als mein absoluter
Lieblingssänger John Barlow erneut
das Mikro abgab und von Stu Block
ersetzt wurde. Sowohl live als auch auf Platte beide gesehen und ich muss zu
der Erkenntnis kommen. Besser hätte es nicht sein können, davon mal abgesehen
dass es am Besten gewesen wäre, wäre Barlow noch wie vor noch mit an Board.
Aber dies war nicht der einzige Verlust. Auch bei Draconian kehrte Frontfrau Lisa Johansson der Band aus
nachvollziehbaren, familiären Gründen den Rücken zu. Die Lücke ist gewaltig,
denn auch wenn ich nicht konkret beschreiben kann woran es liegt, halte ich
Lisa für einzigartig und auf ihre Art und Weise für unersetzbar.
Möglicher Ersatz wären in meinen Augen gewesen, unter
anderem Aleah welche unter ihrem
eigenem Namen bereits einige Songs veröffentlichte, als auch bei Gastauftritten
bei Swallow the Sun zu hören war.
Zusammen mit dem dortigen Gitarristen Juha Raivio arbeiteten die beiden auch am vielversprechenden
Projekt Trees of Eternity welches
ich sehnsüchtig erwarte und getrost empfehlen kann.
Ansonsten kam mir natürlich die Frontfrau von
Nox Aurea, Alice Persell in den Sinn – welche klanglich nicht allzu weit
voneinander entfernt sind. Damit wäre ich zwar nur bedingt zufrieden, aber auch
nicht komplett unglücklich gewesen.
Geworden ist es jetzt die Südafrikanerin Heike
Langhans welche bislang noch recht unbekannt sein dürfte. Ich vermute auf jeden
Fall mal, dass nicht viele bisher von :LOR3L3I: gehört haben, einem leicht elektronisch angehauchtem
Projekt.
Was die Kombination verspricht kann man sich an dem
gelungenem Lake of Tears Cover „Demon You/Lily Anne“ anhören. Und jaaaa… das klingt nicht vollkommen schlecht, aber
ein bitterer Nachgeschmack bleibt. Die Band wird ihre Chance von mir bekommen,
dafür sind sie viel zu gut um ignoriert zu werden – die Salzkruste unter meinem
Auge wird aber wahrscheinlich Realität werden.
Nicht viel besser ergeht es mir da mit den Ausnahmekünstlern
von Kamelot. Nachdem der von mir
hochgeschätzte Roy Khan
gesundheitsbedingt die Reißlinie zog, blieb dort erst mal ein richtig dickes
Vakuum in der Luft hängen. Roy Khan ist absolut einzigartig und unersetzbar und
gehört für mich zu den besten 5 Sängern der Welt. Zweifler dürfen sich gerne
die überall sichtbaren Live Videos anschauen um zu sehen, was dieser Mann auf
dem Kasten hat.
Ersetzt wird er im neuen Album von Tommy Karevik, bekannt von der schwedischen Band Seventh Wonder. Im dramatisch und
aufwendig gestalteten Video „Sacrimony (Angel of Afterlife)“ schlägt er sich
recht wacker an der Seite der Gästsängerinnen Elize Ryd (Amaranthe) und Alissa
White-Gluz (The Agonist). Allerdings fehlt mir hier eindeutig das Profil.
Der Stil ist dem Khans sehr nachgeahmt und dass er dem Original so nahe kommt,
spricht für seine Klasse… aber es ist sehr ärgerlich.
Sowohl Draconian als auch Kamelot wären beide Bands gewesen,
welche ich sehr gerne live in Originalbesetzung gesehen hätte. Dafür dürfte es
jetzt zu spät sein. Die Nachfolgerwahl ist zwar definitiv kein Fehlgriff und
wird sich, vermutlich rückwirkend als goldrichtig erweisen wie bei eingangs erwähntem
Iced Earth – aber es stimmt dennoch ein wenig traurig…
- - - -
Als Zugabe verlinke ich noch das sehr
interessante und gelungene Musikvideo der Isländer um Sólstafir „Fjara“ und
versuch die Tage noch den inzwischen sehr verspäteten Konzertbericht der „Into
Darkness“ Tour nachzuliefern.
Dem folgt dann noch ein kurzes Statement
dazu, warum es hier doch so recht lange pausierte und wie es auf dem Blog
weiter geht da ich aus gesundheitlichen Gründen doch einiges ändern muss.
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Trees of Eternity
Freitag, 18. November 2011
+++ Und wieder ein Abschied +++
Es ist zum davon laufen, dabei wäre es viel cooler, wenn alle da blieben.
Was Sängerwechsel angeht wurmt mich dieses Jahr schon ordentlich. Nicht nur der Sänger meiner Lieblingsband Iced Earth - Matt Barlow hat seiner Band den Rücken zugekehrt, ebenso der von mir vielgeschätzte Roy Khan von Kamelot. Jetzt reiht sich Lisa Johansson ebenso in diese Reihe ein und verlässt aus privaten Gründen Draconian.
Ein Statement dazu gibt es auf der Bandpage.
Mein Ziel meine all-time Top 3, bestehend aus Iced Earth, Katatonia & Draconian alle mal live zu erleben, ist damit wohl leider gescheitert. Bei Iced Earth hatte ich das Glück, einen der letzten Auftritte zu sehen, von Katatonia schon zwei - aber die sowieso chronisch untertourten Draconian werden sich dem nicht mehr anschließen können.
Was Sängerwechsel angeht wurmt mich dieses Jahr schon ordentlich. Nicht nur der Sänger meiner Lieblingsband Iced Earth - Matt Barlow hat seiner Band den Rücken zugekehrt, ebenso der von mir vielgeschätzte Roy Khan von Kamelot. Jetzt reiht sich Lisa Johansson ebenso in diese Reihe ein und verlässt aus privaten Gründen Draconian.
Ein Statement dazu gibt es auf der Bandpage.
Mein Ziel meine all-time Top 3, bestehend aus Iced Earth, Katatonia & Draconian alle mal live zu erleben, ist damit wohl leider gescheitert. Bei Iced Earth hatte ich das Glück, einen der letzten Auftritte zu sehen, von Katatonia schon zwei - aber die sowieso chronisch untertourten Draconian werden sich dem nicht mehr anschließen können.
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