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Mittwoch, 23. Oktober 2013

# Playlist - Woche 41''13'''

Einzigartige Künstler: 324
Gesamte Titel: 755
Insgesamt gespielt: 851



AtomA hält sich noch, in der Tat ein brauchbares Album. Sin Fang mausert sich und ist eigentlich doch recht nett. Nach einem gelungenem Live-Konzert stößt The Agonist dazu, wenngleich es eben nicht das Album war, welches ich wollte. Und jaaaa - klingt auf der Scheibe irgendwie doch anders, wirkt auf mich recht konfus und nicht zielgerichtet. 1-2 Tracks gehen recht gut ins Ohr, der Rest sagt mir noch nicht sonderlich viel zu.

Nicht wirklich weit wird es Heads or Tales bringen. Nach zweimaligem Hören verspühre ich schon nicht mehr die geringste Lust das Album noch mal anzuhören. Sowas von nichtssagend und irgendwie auch schlecht. Um diese Kritik zu präzisieren, müsste ich sie öfters hören, aber genau das will ich gerade ja nicht... o.O

Auch noch dabei die besten Newcomer des letzten (Lana Del Rey) und des vorletzten (Casper) Jahres in meinen Jahrescharts. Erstere wurde durch den Shuffle Modus auf meinem mp3-Player getriggert und das freundliche Wetter passte auch hervorragend dazu. Letzterer hat akut ein neues Album am Start, wobei ich nicht weiß - ob es sich lohnt. Xoxo wird er kaum übertrumpfen, kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

Ansonsten mit In Flames und Insomnium wieder ebenfalls Dauerabonennten der Top10 am Start.

Samstag, 6. Oktober 2012

Media Control Single Charts – KW 40, Nr.#2: Lena – Stardust



Ja die Lena – jetzt mit ihrem ersten, richtigen eigenen Album. Und wer kennt sie nicht? Wer die letzten zwei Jahre zufällig in Deutschland lebte, konnte der penetranten Lenemanie nahezu unmöglich aus dem Weg gehen. Lena hier, Lena da, Lena dort – die mediale Präsenz war störend überladen.

Umstritten schon immer, wegen ihrem englischen Akzent, ihrer nicht vorhandenen Gesangsausbildung, ihrer unkonventionellen Art, frei und direkt heraus – die nette von nebenan und irgendwie Everybodys Darling.

Warum diese ungewohnte Einleitung wichtig ist? Weil ich auf die werte Dame nicht sonderlich gut zu sprechen bin. Konnte sie hin und wieder schnodderig sein, was wohlwollend als schlagfertig und authentisch ausgelegt wurde – bot sich in der Fernsehserie „Durch die Nacht mit Lena und Casper“ ein katastrophales Bild fehlender Reife und Höflichkeit. Für mich ein bemerkenswerter Blick hinter ihr selbst, welcher alles andere als ein Vorteil für sie selbst ist.

Das nette und höfliche Image des unbedarften Mädchens oder jetzt der gereiften Frau zieht bei mir daher nicht mal ansatzweise, genauso wenig bin Begeisterungsgeblendet und eingelullt durch ESC-Sieg-Rauchschwaden.

Da endloses Nachtreten aber nicht mein Stil ist, spring ich erst einmal schützend in die Bresche. Die blödsinnigen Vorwürfe, ihr Video und sie selbst sei eine Kopie von Lana Del Rey sind an den Haaren herbeigezogen. Das ist weder bei der Liedstimmung, noch beim Gesang oder dem Video der Fall. Da sind auch infantile, besserwisserische Kommentare wie „Schaut doch mal ‚Summertime Sadness’ an“ unnütz, da ich Lana’s Videos alle schon kenn und mehrmals gesehen habe.

Weder Optik noch Schnitt sind explizit kopiert. Das Retrospiel ist minimal vorhanden und sicherlich keine del Rey’sche Erfindung noch Patent. Musikalisch ein ruhiges, recht harmloses Popliedchen, welches zum Glück nicht so aufdrängend wie ihre vorherigen, bekannten Stücke sind. Allerdings auch zu keinem Zeitpunkt zwingend, sondern austauschbar. Jetzt sicher nicht der große Überwurf. Video hätte mehr Potential nach oben, sprich 3 Sterne – aber hier bin ich dann mal ausnahmsweise befangen. Denn diese möchte ich ihr nicht geben, was ich aber hoffentlich objektiv genug erklärt habe. ;)


Das Lied bekommt von mir: 2 Sterne
Das Video bekommt von mir: 2 Sterne



Musikvideo Link:

Mittwoch, 26. September 2012

+++ Schon gewusst? +++

Lana Del Rey trägt H&M! Gefühlte 5x pro S- und U-Bahn Haltestelle. Ausnahmsweise nicht die eigene Kollektion, sie trägt es halt. Auch nicht ganz unverständlich, immerhin ist es für das Adamskostüm im Moment schon etwas kühl.


Lady Gaga ist da schon einen Schritt weiter. Sie hat ihr eigenes Parfüm kreiert, wollte mir zumindest der Spot im Fernseher weiß machen.

Die Vorreiter werden sie damit sicherlich nicht sein – wer im Spotlight steht war schon immer eine gern verwendete Werbefigur. Mir fiel nur die penetrante Beschilderung auf, welche nicht wirklich einen appellativen Charakter hatte im Sinne von „toll“, „genial“, „brauchst du auch!“ und so weiter.

Einfach nur ein „Lana Del Rey trägt H&M. Bluse 45547€“. Und nu? Nix sonst…
Überflüssige Information die Aufmerksamkeit erwecken soll um Begierlichkeiten zu wecken. Passive Werbung aggressiv verteilt… - nicht der Rede wert, aber ein Pendant zu meinem damaligen Eintrag: 
+++ Das geht nicht auf nüchternen Magen +++  

Amixor33 trägt gerade übrigens Jogginghose. Momentan aber leider unverkäuflich da schön kuschelig vorgewärmt. Und nu? Weiteratmen nicht vergessen… ;)

Samstag, 1. September 2012

Media Control Single Charts – KW 35, Nr.#5: Lana Del Rey – Summertime Sadness



Auf den vorderen Plätzen nichts Neues und somit ist lustigerweise in Woche 5 die Nummer 5 an der Reihe. Und ehrlich gesagt, leichter fiel mir das NIE.

Dort befindet sich nämlich Lana Del Rey mit der Singel Auskopplung von Summertime Sadness. Was mich eigentlich nur wundert ist, warum erst jetzt? Immerhin ist das Album schon am Januar dieses Jahres erschienen und bis darauf, dass ich das Gefühl habe, dass das Lied etwas mehr an Hall gewonnen hat, hat sich nichts getan. Ein Radio Remix und fertig.

Von merkwürdigen und/oder zweifelhaften Singelveröffentlichungen mal abgesehen:
Lana Del Rey ist meine große Überraschung 2012 und hat in meinen Augen auf sehr eigenständige und großartige Art und Weise das beste Pop-Album des Jahres hingelegt. Ihre Songs sind so gut wie allesamt durchzogen von einer Erhabenheit, einer stillen Schlichtheit getränkt in sanfter Vergänglichkeit und Melancholie. Sehr ruhige, zurückgezogene Musik welche sich nicht breitbrüstig nach vorne drängt, sondern leise und gekonnt umgarnt. Definitiv kein fröhliches Album und daher auch kein fröhliches Lied, aber ein sehr guter Song den ich neben „Dark Paradise“ zu meinen absoluten Lieblingen zähle!

Das Video ist dazu gekonnt in Szene gesetzt, die Filmaufnahme auf alt gemacht, was die angesprochene Vergänglichkeit sehr gut in Szene setzt. Ich steh total auf so etwas, Lied wie auch Video, welche beide super miteinander harmonieren und sich ergänzen. Genau so, wie es sein sollte.

Wenn ich momentan meine last.fm Charts durchblättere und schau welches Album in den letzten 12 Monaten auf Platz 1 steht, finde ich dort jetzt schon Lana Del Reys Album „Born to Die“ mit reichlich Abstand nach hinten.

Daher wirklich wenig verwunderlich die Höchstwertung!


Das Lied bekommt von mir: 5 Sterne
Das Video bekommt von mir: 5 Sterne



Youtube Video:

Mittwoch, 22. Februar 2012

+++ Del Rey feat Lana Del Rey - Der Verkaufsschlager +++

Das kommt davon, wenn man sich mit Bands nicht wirklich beschäftigt sondern einfach nur blind kauft was angesagt ist und empfohlen wird. Eine "fehlerhafte" Amazon Empfehlung hievt die unbekannte Post Rock Band Del Ray in die Charts.

Zugegeben, die Meldung ist jetzt nicht mehr wirklich brandneu - ich konnte mir einfach den Namen nicht merken. ABER: Es ist symptomatisch für das Kaufverhalten vieler Mitläufer und Trendreiter. Heute und Morgen noch, wie es eben vor ein paar Wochen der Fall war.

Aber chronologisch:
Wie aus dem Nichts wird Lana Del Rey Ende 2011 mit ihrem Song "Video Games" bekannt und stürmt die Charts. Im Backkatalog hat sie noch ein Album unter ihrem damaligen Namen Lizzy Grant welches 2010 erschien. 2012 erscheint ihr neues Album "Born to Die".

Auf der anderen Seite ist die Post Rock Band Del Rey, welche sich bereits 1997 gründete und 1999 ihr erstes Album auf den Markt warf. Ihr 5tes Album ist auf das Jahr 2010 datiert und hört auf den Namen "Immemorial".
  
Und ich wäre der letzte, der Künstlern einfach so den Erfolg nicht gönnt. Zumal sich Lana Del Rey wirklich nicht schlecht anhört, noch sonderlich anbiedernd an den Massenmarkt ist. Hier ein kleines Video zum reinhören.

Eine von vielen talentierten Künstlern, welche das Glück hatte von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

Ob man von dauerhaftem Glück sprechen kann, lässt sich angesichts der vorhandenen Schattenseiten, welche eine Dauerpräsenz hervorruft je nach Person anzweifeln und ist in unserer sehr schnelllebigen Zeit auch sehr fraglich, aber sie ist nun jetzt mal sehr erfolgreich!

Damit wird die typische kommerzielle Maschinerie in Gang gesetzt. Ein Radiosender nach dem anderen spielt die Lieder rauf und runter, Konzerte sind ausgebucht, Interviews und Berichte werden jäh gefragt und CD Verkäufe springen ruckartig in die Höhe. Denn vielen Menschen scheint es wichtig zu sein, im Zeitgeist mitzuschwimmen.

Und das sieht man wunderbar an Beispielen wie diesen. Denn Del Rey, hören sich ganz anders an:

Auch der Albumtitel klingt nicht ähnlich und wenn dann noch etablierte Plattformen wie Amazon etwas empfehlen, wird einfach mal blind drauf losgekauft.

Ich hab keine der beiden Bands vorhin gekannt, alle Informationen dazu hab ich a) An der Newsanzeige bei S-Bahn Stationen gelesen b) mir in nicht mal 10 Minuten im Internet zusammen gesucht.

Es ist ja nicht so, als hätten wir heutzutage keine Möglichkeiten soetwas herrauszufinden. Und gerade als "Fan" kann man sich doch diese 10 Minuten Zeit gönnen...

Gewinner an der Geschichte sind eindeutig die Post-Rocker von Del Rey, welche die ganze Geschichte mit viel Humor und Spaß nehmen. Der ist bei einer Verfünffachung der Verkaufszahlen auch gegönnt.

Verlierer sind eindeutig die selbsternannten Fans, welche hoffentlich daraus lernen.