2016 war in vielerlei Hinsicht ein beschissenes Jahr, politisch, menschlich, musikalisch - genau genommen kann sicher jeder für sich etwas schlechtes als Beispiel heranziehen und muss sich dennoch die Frage stellen lassen, so darauf fokussiert - ist nicht jedes Jahr irgendwie schlecht? Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass einige inzwischen etablierte Größen von uns gegangen sind oder schwere Schicksalschläge verkraften mussten und dennoch oder vielleicht gerade deswegen ergab sich aber auch die Chance aus Musik mehr als Kunst, etwas Exestenzielles zu schaffen und größer gedacht, ein unglaublich intensives Spannungsfeld zu kreiieren.
Der Bogen mag weit geschlagen sein, nicht alles ist direkt miteinander vergleichbar, aber an und zwischen den Verknüpfungspunkten, den Perspektivwechseln ergibt sich ein großes Ganzes. Angefangen bei David Bowies "Blackstar", Nick Caves "Skeleton Tree" und endend mit Leonard Cohens "You Want it Darker" hatten wir ein unheilvolles Triumvirat, welches auch weltweit große Beachtung fand. Gehört habe ich bis dato noch keines davon, physisch fehlen tut mir bislang nur Cohen, bei welchem ich aber davon ausgehe, dass er mir am wenigsten von den dreien gefallen wird. Die meiste Hoffnung stecke ich ehrlich gesagt in Bowie, gegenüber Nick Cave war ich recht neutral und offen.
Spontan könnte ich als Pendant, bezogen auf die Thematik Communic mit "Bottom Deep" dazwischen werfen, aber das ist irgendwie eine andere Baustelle, gefühlt. Sicherlich nicht das passendste Wort, aber "Liga" wirft gleich mit qualitativen Erwartungshaltungen um sich. Ein nicht wirklich statthafter und sinnvoller Vergleich. Wie anmaßend wäre es Trauer zu werten?
Die Hintergrundgeschichte ist mir im Groben bekannt, den Film habe ich nicht gesehen, die Kritik hingegen schon und habe sie zum Teil auch nachvollziehen können, vorallem auch die negative über den Umgang, daher war und ist mir Authentizität wichtig. Ich hoffe nicht zu voyeuristisch oder gar sadistisch zu klingen, wenn ich mich gefühlt im Leid und Kummer der Menschen labe, aber mich faszinieren Extreme. Ich bin ein radikaler Dramaturg, um etwas zu bewegen muss die Sache auch weh tun, nicht nur aufrütteln sondern verstören, aber nicht seiner selbst Willen - zumindest nicht vordergründig oder nicht ohne Metaebene oder einer Überdosis Nihilismus. Ich bin der Meinung in vielen Bereichen Erfahrungen am Limit des Ertragbaren gehört, gesehen und vielleicht auch gemacht zu haben, nicht alles und allwissend - aber rein musikalisch denke ich, kenne ich mich mit künstlerisch vertretbaren Extremen aus.
Nach dem ersten Durchgang konnte das Album in meinen Augen auch nur grandios scheitern, meine Erwartungshaltung war utopisch hoch angesetzt und das fragile Album schon vorab zerbrochen. Das Album ist nicht nur fragil, es ist auch minimalistisch in der Instrumentierung - gewüscht hätte ich mir hingegen mehr Disharmonie, mehr Dilentantismus. Authentisch ist es, Nick Cave blutet ohne es nötig zu haben, seine Wunden zu zeigen. Ob deswegen keine Lyrics beiliegen? Stört mich hingegen aber eher, gerne hätte ich währenddessen mitgelesen, die Relevanz schien mir das Album vorab schon gehabt zu haben, um mir diese Zeit zu nehmen.
Dieser Text ist tatsächlich während und nach dem ersten Durchgang entstanden, be- oder ergriffen habe ich selbstverständlich noch nichts, der Umfang und die Tiefe wird erst im sich mehrmals gebrochenen Echo zeigen. Substanz ist auf jeden Fall da, wie viel wird sich zeigen. Überflüssig dem Ganzen selbstklärende Attribute wie melancholisch, niedergeschlagen, depressiv anzuheften - es ist aber nicht erschlagend, kann es vielleicht auch gar nicht sein, muss es nicht mal zwingend. Ich hatte nur einen wesentlich tieferen, emotionalen Erdrutsch erwartet, ja ihm sogar entgegengefiebert. Dafür fehlt mir aber noch ein wenig die persönliche, mich betreffende Identifitkation. Vielleicht erfährt man diese in Gänze auch nur als Elternteil mit der undenkbarsten, schmerzlichen Erfahrung. Vielleicht will ich es dann auch nie ganz erfahren müssen.
Aber ich denk es wird noch größer werden, sich hoffentlich festbeißen und festkrallen und seine spitzen Dornen in die Herzen schlagen. Blitze? Irgendwie unpassend...
Freitag, 10. Februar 2017
Samstag, 28. Januar 2017
Winter's Gate European Tour 2017 – 12ter Januar @ Colos-Saal, Aschaffenburg
Die Hinfahrt bewies, dass Autofahren auch 2017 Krieg ist und
ernsthaft Beziehungen gefährden kann, wenn auf der Strecke die falschen
Parkhäuser auftauchen, oder entgegen der Aussage des Navis Fußgängerzonen oder
generell und überhaupt wenn der Beifahrer sich Null um die Streckenorganisation
gekümmert hat, sich dabei aber recht sicher ist und als es kritisch wird noch
lässig Sätze dropt wie „kurz vor dem Ziel verfahr ich mich da eigentlich
immer“. Mea culpa – der Held des Abends war ich…
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| Wolfheart |
Nachdem die Gemüter beruhigt
waren und vom richtigen Parkhaus der richtige Ausgang gefunden wurde, startete
das Ganze auch gleich schon von 0 auf 100, denn die erste Band stand schon auf
der Bühne und spielte fleißig schon ihr Set runter. Leider war dies Wolfheart welche mir als zweiter Akt
tausendmal lieber gewesen wären. Nicht nur, dass ich den Auftritt dann auch in
Gänze gesehen hätte, sondern auch weil mir ein sicherer Treffer als direkter
Anheizer für den Headliner stimmungstechnisch geschickter schien. Denn das
Wolfheart was kann, war mir vorab auch ohne auch nur einen einzigen Song zu
kennen klar, immerhin steckt da niemand geringeres dahinter als Tuomas
Saukkonen (BEFORE THE DAWN, BLACK SUN AEON, DAWN OF SOLANCE und etliche
Beiträge als Gastmusiker). Der Frontmann hatte aber nicht nur ein
beeindruckendes, musikalisches Spektrum im Rücken sondern ist über die Jahre
selbst zum Tier mutiert, was für eine machtvolle Erscheinung! Geboten wurde
epischer Melo-Death der ganz großen Schule mit viel Atmosphäre, Spielfreude und
wuchtiger Energie. Das ging größtenteils wunderbar ins Ohr und war eingängig,
zum Glück aber dabei nicht blind berechenbar oder wie tausendmal woanders
gehört, sondern hatte einen ganz eigenen Charme – passte aber perfekt zu
INSOMNIUM, Fans davon sollten definitiv hier auch ein Auge drauf werfen, auch
wenn der Sound insgesamt ein weniger rauer daher kommt.
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| Barren Earth, man sieht den Pathos ja leider schon auf einem Blick... |
Als zweite Band
stand dann Barren Earth auf den
Brettern und leider stellte sich der Auftritt als genau das Loch heraus,
welches ich gar nicht hätte entstehen lassen wollen. Barren Earth machten
einige kapitale Fehler. Zuerst feierte der Sänger sich übertrieben selbst,
wirkte bei den Growls aber unglaublich gepresst und eintönig. Da war keine
Tiefe, keine Spannung, keine Abwechslung und spätestens nach zwei Liedern hatte
man sich an den Growls satt gehört und vor allem chronologisch flankiert von
den Sängern von Wolfheart und Insomnium wurde da ein riesiger
Klassenunterschied offenbart. Seine Cleanvocals waren okay und wesentlich
spannender und passten durchaus in die doomig angehauchten Parts, womit wir
schon beim zweiten Fehler wären. Was zur Hölle wollt ihr überhaupt spielen,
zwischendrin schimmerte ja fast schon klassische Epic Doom Atmosphäre durch,
dann wurde Death Metal aufgetischt und zwischendurch irgendwelche Spielerein
eingebaut, die weder zum einen noch zum anderen passten. Falls dies der
„Psychadelic“ Einfluss sein sollte den ich irgendwo aufgeschnappt hatte, bitte
streicht ihn. Und vor allem schafft klare und logische Übergänge und werft
nicht einfach so alles durcheinander. Das wirkt nicht mal progressiv sondern
leider überwiegend chaotisch. Und auch sonst fehlten den Songs oft die
Spannung, eine gesonderte Melodie oder sonstige Attraktivität. Oft war das
einfach wirr oder sogar stinklangweilig, da halfen auch die guten Ansätze
nicht, weil sie sich eben in der ganzen Chose selbst nie irgendwie fanden.
Schade und leider noch schlimmer als erwartet, warum auch immer ich davon
ausging, dass eine Band sicherlich nicht so gut sein wird. Vielleicht war aber
auch nur der Auftritt nicht sonderlich gut, als ich im Nachgang mir einige
Lieder auf Youtube zu Gemüte führte, waren die angesprochenen Probleme zwar
immer noch in den Grundzügen vorhanden, aber es klang schon mal besser. Wie
auch immer…
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| Insomnium Tzzz, dann sind deine Fotos halt besser geworden... |
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| Merchstand <3 |
Denn dann kamen Insomnium welche ich nun mehr zum
sechsten Mal live sehen durfte, auch wenn ich hier erstmal lange Zeit kein Lied
von kannte, was wohl auch daran lag, dass sie ihre neuste EP „Winter’s Gate“
spielten, welche ich mir erst kurz danach zu eigen machte, aber bislang noch immer
nicht die Gelegenheit hatte, in selbige reinzuhören. Die bandtypischen
Trademarks waren dennoch unverkennbar, nur gefühlt ausladender und epischer,
was aber auch der zu Grunde liegenden, großen Rahmengeschichte geschuldet sein
dürfte, zugleich aber auch passend ist.
Danach wühlte die Band erfreulicherweise mal ganz tief in der Schatzkiste und ließ sämtliche Nackenhaare beim Intro „The Gale“ und dem anschließenden „Mortal Share“ zu Berge stehen. Schön auch mal diese alten Lieder wieder zu hören, welche mich damals mit der Band vertraut machten. Es müsste danach nochmal ein Lied von jenem Album gespielt worden sein, aber ich bemühte mich jetzt nicht die Recherche über setlist.fm zu betreiben. Insgesamt wurde aber eine abwechslungsreiche Show geboten, welche verschiedene Stationen der Bandgeschichte bediente und nicht nur Dank der überragenden Liveperformance die Ausnahmestellung der Band unterstrich. Insomnium ist in meinen Augen die ungeschlagene Referenz im vielschichtigen, melancholischen und melodischen Melo-Death, ich kenne keine Band welche da auch nur irgendwas toppen kann und dieses hohe Niveau halten sie schon seit Jahren zuverlässig. Zwar hätte ich gerne noch „Daughter oft the Moon“ in der Setlist gehabt oder „Lose to Night“, aber letzteres hätte mich sicherlich emotional zerrissen, so sehr hatte die Band mich durchaus an der Angel. Zum Abschluss deckten wir uns antizyklisch am Merchstand ein und nutzten die „noch“ leeren Toiletten um uns auf eine, dann überraschend reibungslose Heimfahrt zu begeben.
Danach wühlte die Band erfreulicherweise mal ganz tief in der Schatzkiste und ließ sämtliche Nackenhaare beim Intro „The Gale“ und dem anschließenden „Mortal Share“ zu Berge stehen. Schön auch mal diese alten Lieder wieder zu hören, welche mich damals mit der Band vertraut machten. Es müsste danach nochmal ein Lied von jenem Album gespielt worden sein, aber ich bemühte mich jetzt nicht die Recherche über setlist.fm zu betreiben. Insgesamt wurde aber eine abwechslungsreiche Show geboten, welche verschiedene Stationen der Bandgeschichte bediente und nicht nur Dank der überragenden Liveperformance die Ausnahmestellung der Band unterstrich. Insomnium ist in meinen Augen die ungeschlagene Referenz im vielschichtigen, melancholischen und melodischen Melo-Death, ich kenne keine Band welche da auch nur irgendwas toppen kann und dieses hohe Niveau halten sie schon seit Jahren zuverlässig. Zwar hätte ich gerne noch „Daughter oft the Moon“ in der Setlist gehabt oder „Lose to Night“, aber letzteres hätte mich sicherlich emotional zerrissen, so sehr hatte die Band mich durchaus an der Angel. Zum Abschluss deckten wir uns antizyklisch am Merchstand ein und nutzten die „noch“ leeren Toiletten um uns auf eine, dann überraschend reibungslose Heimfahrt zu begeben.
Grüße gehen raus
an Annalena, danke für deine Geduld
undduwusstestdochaufwasdudichdaeinlässtundsogrummel…
PS: Ich versuch
mal die ganzen Videoausschnitte einigermaßen ordentlich zusammenzuschneiden, zu
drehen, überblenden oder was auch immer und am Stück mal hochzuladen und zu
posten. Das kann unter Umständen ewig dauern, aber ich wollte es mal zumindest
angekündigt haben #ungerendert
Freitag, 13. Januar 2017
Das wird sich ändern...
... gänzlich zufrieden bin ich nicht mit dem Layout, die rechte Seitenleiste ist eigentlich viel, viel zu lang, beziehungsweise die geposteten Beiträge zu kurz um dies zu kaschieren, evtl. werfe ich die "CD Einkäufe / Gehört - BETA Test" komplett raus und versuche sie irgendwie in die CD-Review Seite zu integrieren, die Labels sind auch noch nicht ideal bzw. auch nicht wirklich vollständig, ich hatte vor längerer Zeit angefangen sämtliche Beiträge von Anfang an in einer Chronik zusammen zufassen, aber genau genommen ist das ziemlich überflüssig und doppelt gemobbelt, dafür habe ich ja extra das Blog-Archiv eingeblendet.
Aber die Bloginterne Linkliste ist endlich wieder da und entschlackt, zwei Zeilen Links waren dafür viel zu viele und viel zu lang. Die jetztigen werden auf jeden Fall permanent Bestand haben, da es eben dauerhafte Themenschwerpunkte sind bzw. bei der Navigation helfen sollen. "Wer macht das" und "Gästebuch" war aber alles ziemlich überflüssig, auch temporäre Aktionen sind rausgeflogen und werden nur noch angezeigt, wenn es gerade aktiv ist. Bringt ja auch nix, wenn ich da auf Dinge verlinke, welche ich vor Jahren mal für ein paar Wochen gemacht habe und dann aus Gründen wieder eingestellt hatte. Das Ganze soll übersichtlicher und relevanter sein. Solche Aktionen wird es bei Gelegenheit auch weiterhin geben und sie hatten zu ihrer Zeit auch ihre Berechtigung, aber im Sommer hängt ja auch niemand Weihnachtssterne ins Schaufenster. Das Ganze wird man zukünftig entweder über die Labels, das Blog-Archiv oder eben über die interne Blogsuche finden. Momentan sind auch alle Aktionen beendet bzw. auf Eis da ich momentan weder Interesse noch eine Notwendigkeit sehe, diese wieder anzufangen oder fort zu führen.
CD-Reviews sind auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, weil ich mir da jedesmal 2-3 Stunden mindestens am Stück Zeit nehmen muss um alleine und ungestört selbige zu verfassen, was bei mir momentan nicht möglich ist und ich auch keine halbgaren Sachen auf Teufel komm raus posten will.
Vorläufig wird es vielleicht ein paar Konzertberichte und #reingehört Posts geben, warum ich das doppelt gelabelt hatte ist mir heute durchaus ein Rätsel aber das werde ich wenn dann langfristig rückgängig machen, das ist einfach zu viel Arbeit mich jetzt durch Dutzende Posts durchzuwühlen.
Die Vorlage hat mir auch nicht mehr ganz gefallen, ich wollte wieder einen etwas dunkleren Touch um aber auch optisch zu verdeutlichen, dass sich hier wieder etwas ändert.
Vielleicht nicht das erste Mal, aber wichtig sind nicht die Anzahl der Pausen und Neuanfänge, sondern eben, dass man es doch immer wieder schafft sich aufzuraffen und symbolisch aufzustehen und weiterzumachen. Vom typischen Blogzyklus betrachtet wäre dieser nun schon mehrfach gestorben und dürfte eigentlich gar nicht mehr existieren, aber ich richte meine Maßstäbe nicht an den Mainstream. Dieser Blog bidert sich nicht an und soll für und aus dem Untergrund sein und dabei so ehrlich und authentisch wie möglich. Nicht mehr und auch nicht weniger. Das war mein Ziel 2011 als ich ihn ins Leben rief und das ist auch mein Ziel für 2017, welches hoffentlich eine Trendwende einleitet und nicht mit so beschissenen Sachen dazwischen funkt wie die letzten beiden Jahren. Auf 2017... !
Aber die Bloginterne Linkliste ist endlich wieder da und entschlackt, zwei Zeilen Links waren dafür viel zu viele und viel zu lang. Die jetztigen werden auf jeden Fall permanent Bestand haben, da es eben dauerhafte Themenschwerpunkte sind bzw. bei der Navigation helfen sollen. "Wer macht das" und "Gästebuch" war aber alles ziemlich überflüssig, auch temporäre Aktionen sind rausgeflogen und werden nur noch angezeigt, wenn es gerade aktiv ist. Bringt ja auch nix, wenn ich da auf Dinge verlinke, welche ich vor Jahren mal für ein paar Wochen gemacht habe und dann aus Gründen wieder eingestellt hatte. Das Ganze soll übersichtlicher und relevanter sein. Solche Aktionen wird es bei Gelegenheit auch weiterhin geben und sie hatten zu ihrer Zeit auch ihre Berechtigung, aber im Sommer hängt ja auch niemand Weihnachtssterne ins Schaufenster. Das Ganze wird man zukünftig entweder über die Labels, das Blog-Archiv oder eben über die interne Blogsuche finden. Momentan sind auch alle Aktionen beendet bzw. auf Eis da ich momentan weder Interesse noch eine Notwendigkeit sehe, diese wieder anzufangen oder fort zu führen.
CD-Reviews sind auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, weil ich mir da jedesmal 2-3 Stunden mindestens am Stück Zeit nehmen muss um alleine und ungestört selbige zu verfassen, was bei mir momentan nicht möglich ist und ich auch keine halbgaren Sachen auf Teufel komm raus posten will.
Vorläufig wird es vielleicht ein paar Konzertberichte und #reingehört Posts geben, warum ich das doppelt gelabelt hatte ist mir heute durchaus ein Rätsel aber das werde ich wenn dann langfristig rückgängig machen, das ist einfach zu viel Arbeit mich jetzt durch Dutzende Posts durchzuwühlen.
Die Vorlage hat mir auch nicht mehr ganz gefallen, ich wollte wieder einen etwas dunkleren Touch um aber auch optisch zu verdeutlichen, dass sich hier wieder etwas ändert.
Vielleicht nicht das erste Mal, aber wichtig sind nicht die Anzahl der Pausen und Neuanfänge, sondern eben, dass man es doch immer wieder schafft sich aufzuraffen und symbolisch aufzustehen und weiterzumachen. Vom typischen Blogzyklus betrachtet wäre dieser nun schon mehrfach gestorben und dürfte eigentlich gar nicht mehr existieren, aber ich richte meine Maßstäbe nicht an den Mainstream. Dieser Blog bidert sich nicht an und soll für und aus dem Untergrund sein und dabei so ehrlich und authentisch wie möglich. Nicht mehr und auch nicht weniger. Das war mein Ziel 2011 als ich ihn ins Leben rief und das ist auch mein Ziel für 2017, welches hoffentlich eine Trendwende einleitet und nicht mit so beschissenen Sachen dazwischen funkt wie die letzten beiden Jahren. Auf 2017... !
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