Posts mit dem Label Mantar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mantar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 20. September 2026

@2_PlayList: Mantar - Post Apocalyptic Depression (2025)

14.09.26:

Mantar lernte ich 2015 kennen, sowohl live auch als auf Album. Markenzeichen der Auftritte war eine beeindruckende rohe Energie für gerade mal zwei Personen. Selber ist die Musik rau und sperrig, ich glaube sie selbst lehnen die Bezeichnung eher ab, trotzdem würde ich das Ganze - wäre ich zur Verkürzung gezwungen - in die Sludge Ecke schieben.

Neben dem Debüt welches mir sehr zusagte, legte ich mir noch das zweite Album zu überspringe hiermit jetzt gleich 3 Alben, die vom Konzept spannend klingen, aber sich auf Terrain vorwagen, welches musikalisch überhaupt nicht meine Welt ist.

Und so fängt das Album tatsächlich so an, wie eine Wiederholung ihres Debüts, klingen auf jeden Fall sofort nach Mantar. Das fand ich fast schon ernüchternd, aber darüber hinaus gibt es im Verlauf eine Weiterentwicklung, aber das Grundrezept zündet inzwischen bei mir nicht mehr sonderlich. Da die Musik wie gesagt durchaus sperrig ist und nicht unbedingt mit Ohrwurm Hooks glänzt, attestiere ich dem Album durchaus die Chance noch zu wachsen. Aber so nach dem ersten Durchlauf muss ich meine hohen Erwartungen doch ein wenig drosseln. Sie klingen zwar größtenteils zweifelsohne genau wie erwartet - weswegen ich sie ja zu schätzen lernte - aber es haut mich gerade (noch?) nicht vom Hocker.

** (G) = Durschnitt, Grower    

Mittwoch, 18. November 2015

# Reingehört # Blitzurteil: Platten der Woche: Mantar - Death By Burning

Dass die Scheibe des energiegeladenen Duos MANTAR unbedingt her muss, war nach den zwei sehr gelungenen Live Auftritten innerhalb kürzester Zeit nur noch reine Formsache, etwaige Live-Berichte werden hoffentlich gewohnt verspätet und hoffentlich nicht allzu verjährt nachgereicht. Festzuhalten ist aber defintiv, dass die beiden Norddeutschen Jungs allein mit Schlagzeug und Gitarre und Gesang in der Lage sind sonstige Instrumente überflüssig erscheinen zu lassen und mit ihrer Mixtur aus Hardcore-Punk, Doom und sonstigen Gebrubbel theoretisch die perfekte Blaupause für überzeugenden Sludge zu liefern. Einzig die Band stößt sich an dieser Bezeichung, aber wenn das kein Sludge ist, was dann?

Groovt unglaublich und erinnert mich am ehesten an BLACK TUSK, aber auf so viele Art und Weisen dann doch wieder ganz anders gelegen. Die einzig relevante Frage war daher auch, schafft es die Band auf der Scheibe genauso dynamisch und explosiv zu klingen wie live, der erste gehörte Ansatz verführte zu einem zaghaften Nicken. Das Teil hat definitiv Qualität, aber live war es dann doch noch ein Ticken schweißtreibender und geiler, aber davon werdet ihr hoffentlich auch bald lesen können.

Kleinliche 4 Blitze!