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Donnerstag, 4. Dezember 2014

# Reingehört # Blitzurteil: Platte der Woche: Iron Maiden - No Prayer For The Dying

Vielen Maidenfans wären sicherlich der Meinung, dass ich chronisch zu wenig Scheiben der eisernen Jungfrau besitzte und daran könnte in der Tat etwas dran sein. Bis auf die "A Matter Of Life And Death" besitze ich in der Tat nichts von. Klar, den ein oder anderen Klassiker kennt man oder hat ihn zumindest das ein oder andere mal schon gehört, aber mehr ist da bislang noch nicht zu hohlen.

A Matter of Life And Death fand ich soweit ganz gut, bisschen anders, bisschen ungewohnt aber ganz okay und auch hier habe ich das Gefühl, dass dies nicht der typische Maidensound ist? Vielleicht wage ich mich damit extrem gefährlich und weit aus dem Fenster, aber um konrekter zu werden. Man erkennt sie durchaus, würde die darauf enthaltenen Songs stimmungstechnisch aber auf keinen Fall in eine Linie mit "Fear of the Dark", "Run to the Hills" etc. pp. setzen.

Aber vielleicht ist es genau das, was ich gerade daran recht gut finde, dass ich, vielleicht vermeintlich denke, dass dies frisch oder anders wäre. Ein Kenner der Discographie könnte mich jetzt sicherlich in Stücke reißen und mich eines besseren belehren - aber das ist nicht der Kernpunkt dieses Formats in dem es um echte Ersteindrücke geht.

Was mir auf jeden Fall gleich aufgefallen ist, neben dem Titelsong noch das makaber-lustig klingende Lied "Bring Your Daughter... To The Slaughter". Bleibt nicht nur vom Titel, sondern auch musikalisch hängen, was bei einem ersten Durchgang schon mal stark ist. Melodien und Solos find ich bislang klasse und ich bin mal gespannt wie die Langzeitwirkung wird.

Und obwohl das Album schon einige Jahre auf dem Buckel hat - genauso viele wie ich, finde ich es auch nicht eingestaubt oder sonst irgendwie alt klingend. Doch gefällt mir überraschend besser als gedacht. Ich bin nicht sprachlos, aber es schlägt schon ein wenig ein. 4 Blitze!

Freitag, 9. März 2012

+++ Das geht nicht auf nüchternen Magen +++

Man bemüht sich ernsthaft jede bekannte Band ernsthaft nicht als Kommerz zu beschimpfen und dann liest man in den allgemeinen Gossennachrichten wieder sowas: Wodka und Wein von Motörhead!

Es ist ja allgemein bekannt, dass es mehr und mehr Special-Editions bzgl. der Alben gibt, dass das Angebot an Shirts enorm sein muss und das Tickes natürlich teuer werden. Zudem kommt aber noch Schnick Schnack wie Mützen, Cappies, Gürtel, Feuerzeuge, Schaals, Ketten, Armbänder, Müll, Schrott & Nippes, welches alles massenhaft gebrandet, produziert und verkauft wird.

Natürlich um den Fan etwas besonderes zu geben und um ihm aus reiner Fürsorge und Nächstenliebe herzzereißend nur das Beste zu verkaufen. Dass der eigene Geldbeutel damit auch ordentlich gefüllt wird, blaaaa - es wird gekauft, also wollen die Leute es auch und wo ist das Problem?
Es_ist_übertriebener Kommerz.

Die Selbstverliebtheit von Manowar trägt sogar so groteskte Züge, dass man sich auch ein Manowar Kondom kaufen kann. Defenders of Virginity äh pardon, Defernds against Spermatorium!!!111 *arrrgh* 
Das sorgt sicherlich für die ein oder andere Beule in der Fellunterhose, ist aber so überflüssig wie ein zweites Intro hinter dem Ersten.

Und wie diesem göttergleichen Artikel zu entnehmen ist, wird hierbei auch nicht vor dem alkoholischem Gesöff halt gemacht. Iron Maiden, Kiss, Satyricon & Motörhead - von unbekannten oder unbeliebten Bands ist nicht die Rede. Viel mehr kann man sich hierbei die treudoofe Fananhängerschar krallen, welche mir ehrlich gesagt des öfteren Kopfzerbrechen verursacht.

Zum mitschreiben: Nicht JEDER Fan dieser Bands ist damit gemeint. Die Kollegen von Metallica und Slayer haben wesentlich mehr dieser ultra (lächerlichen) Fans im Schlepptau.

Aber kann mir keiner erzählen, dass das nicht beabsichtigt ist! Und spätestens hier muss ich nochmal das schon lang nicht mehr coole und harte Zitat von "sex, drugs & rock'n'roll" bringen und mach auf eine viel größere Marktlücke aufmerksam.

Wie wär's mit Motörhead Meth, Kiss Koks oder dem Maiden Hash? Natürlich nur bei ihrem Musikdealer ihres Vertrauens, unterfüttert mit Slogans wie "endlich wie ein Rockstar vor die Hunde gehen", "wer früher stirbt tourt weniger" oder die ehrliche Variante "wer das ernst nimmt ist blöd!"

Chapeau! - in dieses Wespennest musste gestochen werden...



weiter lesen: http://web.de/magazine/essen-geniessen/trinken/14918536-wodka-und-wein-von-motoerhead.html#.A1000145