Mittwoch, 4. Mai 2016

Der RAPort - Einleitung, Ansage, Übersicht und Sonstiges

Hallo meine Lieben,

die Zahl der Konzertberichte, Reviews und der Specials im Allgemeinen, die gesamte gefühlte Produktivität ging die letzten Wochen, Monate und darüber hinaus gefühlt stetig zurück um sich auf einem dahin dümpelndem Niveau zu halten. Ich würde gerne mehr, aber das schaffe ich meistens zeitlich nicht - aber vorallem möchte ich hier auch Abwechslung bieten für jeden und mich selbst auch nicht auf nur ein Genre festnageln lassen, weil ich doch eben bedeutend vielseitiger bin, als man es mir vielleicht zu traut.

Geplant hatte ich das Ganze schon letztes Jahr, war dann aber viel zu spät dran und die Umstände stimmten nicht, um solch ein Mammutprojekt zu stemmen. Diesmal wage ich es, auch wenn ich hier ebenso gefühlt zwei bis drei Wochen oder mehr zu spät dran bin. Ich näher mich meiner Hassliebe - dem Rap! Früher zu Tode verachtet, höre ich dies regelmäßig zwischendurch und habe mir in den letzten Jahren denke ich durchaus einiges an Wissen angehäuft, wovon die wenigsten wissen.

Wer damit nichts anfangen kann, das kann ich absolut verstehen, aber keine Sorge, es gibt auch genug andere Beiträge die ich versuche abwechslungsreich zu gestalten.

Dieses Jahr also mal ein Fokus auf ein paar Battlerap- und Rapturniere. Ich kann von mir behaupten da nicht mal so ganz unerfahren zu sein, den ersten Kontakt bekam ich mit dem VBT 2011, wo ich vereinzellt Videos kenne, ab dem VBT 2012 inklusive den Splash-Editionen einige mehr. Sicherlich nicht alle, dafür ist das Tunier mit seinen hunderttausenden Vorrunden einfach viel zu groß, aber ich denke doch die relevantesten.

Das JBB kenne ich von Anfang an bis hin zum diesjährigen JMC, aber auch Live-Battletuniere wie das RBA, RAM oder DLTLLY kenne ich und habe ich schon viele gesehen. Aber auch das Newcomertunier BBK habe ich dieses Jahr ein wenig unter die Lupe genommen.

Das relevanteste Tunier für mich ist eindeutig das VBT, wenngleich das JBB diesem die letzten Jahren den Rang bezüglich der Popularität abgelaufen hat. Aber Juliensblog ist halt auch so eine Sache für sich und ich habe lange mit mir gehadert, ob ich dies unterstützen möchte - berichte ich darüber, tue ich dies ja zwangsläufig. Dennoch hat Julien es geschafft, natürlich absolut nicht selbstlos, die bekannteste Promoplattform so zu etablieren und es wäre schade, hier entdeckte Perlen allein deswegen zu schneiden.

Ich werde versuchen drei Tuniere zu begleiten, a) das VBT b) das JMC (dieses Jahr ja kein Battletunier im klassichen Sinne) und c) das BBK. Jedes seperat für sich, ich hoffe ein wenig den Überblick über die Regeln, die Teilnehmer zu verschaffen und das ganze möglichst objektiv zu beurteilen, Pro und Kontra abzugeben und meinen Senf dazugeben.

Mal schauen wie dies ankommt und wie es klappt, aber ich denke eine leicht distanzierte Sichtweise ohne dümmliches, gegenseitiges Bashing kann ganz gut werden.



Alles mit und rund um diese Kategorie versehe ich vorab mit dem Label RAPort, ich bin euer RAPorter und bitte hier und jetzt vor Ort, den Rap zum Raport... ;p

Ich bin gespannt was ihr davon haltet und wie es ankommt. Ich fang gleich morgen mit dem VBT an, da stehen die Ergebnisse des 32tel Finales schon an und ich hab massig aufzurollen, wenngleich ich natürlich schon hunderte Videos angeschaut habe.

Dann wollen wir mal...

Montag, 2. Mai 2016

# Reingehört # Blitzurteil: Septrion - Perpetual Frost

Eine verschneit anmutende Hütte mitten im Wald sieht nicht sonderlich spektakulär, noch verrät es uns woher die Band kommt, vielmehr führt es in die Irre. Septrion kommen aus Mexiko und darauf kommt man beim ersten Blick oder auch beim Hören sicherlich nicht. Jetzt muss ich natürlich postwendend zugeben, mit der mexikanischen Black Metal Szene kenne ich mich ehrlich gesagt kein bisschen aus, von Einflüßen aus dieser Gegend kann ich also auch nicht wirklich was berichten.

Vom Sound her könnte dies aber definitv auch irgendwo aus Europa stammen, folklorische Elemente aus dieser Richtung sind nämlich nicht zu vernehmen. Sonderlich hervorstechend oder außergewöhnlich ist die Band leider aber auch nicht. Auf gut deutsch gesagt bleibt bei mir wirklich kaum bis wenig hängen. Bis auf den gewöhnungsbedürftigen, extrem stumpfen und dumpfen Sound des Schlagzeugs kristalisiert sich bei mir da bislang nicht wirklich etwas heraus. Und am Schlagzeug hänge ich mich auch ein wenig auf, muss ich zugeben. Klar wirkt das sofort unpolierter, mehr nach Untergrund, leider aber auch nicht zwangsläufig extrem schroff, bösartig oder dynamisch explosiv, sondern leider halt sehr dumpf und tickert hie und da schräg und das ist halt so naja...

Fragt man mich also aus dem Stehgreif heraus, an was ich denke, wenn ich den Namen Septrion höre, muss ich an ein dumpfes, klackenders Schlagzeug denken. Ich denke, fürchte und hoffe ja mal, dass dies nicht so die Intention der Band war.
Damit wirkt die Band irgendwie sehr kühl, flach und schal auf mich und ich schaffe es nicht wirklich eine Verbindung mit aufzubauen, was ich schade finde. Immerhin strebe ich dies mehr oder minder mit den sich in meinem Besitz befindlichen CDs an.

Als das Schlagzeug mal Sendepause hat und die Gitarren dominieren hatte ich kurz aufgehorcht, aber das war leider nur ein Zwischenspiel, wie auch der kurz mehr oder minder cleane Gesang - wobei der jetzt auch nicht so pralle ist.

Ernüchterndes Vorabfazit: 1 Blitz!

Sonntag, 1. Mai 2016

Retroblog: Aus dem Leben eines Metalheads - Thema: Haare und Headbangen

Da die Gerüchteküche mehr als nur rumort, dass last.fm die Blogs komplett löscht - versuche ich jetzt noch zu retten was zu retten ist, indem ich häppchenweise das ein oder andere zeithistorische "Dokument" hier ebenfalls poste, immerhin hatte es zum Teil ja auch etwas mit Musik zu tun, zum anderen waren es meine ersten Schritte hin zum eigenen Blog. Die ersten Konzertberichte wurden ja auch ursprünglich, bzw. nachträglich von last.fm hierher importiert. Alle Beiträge von dort und damals sind mit Retroblog klassifiziert, teilweise auch schon recht alt und würde ich heuer oft nicht mehr so schreiben, aber ich hoffe es sorgt trotzdem für kurzweillige Unterhaltung.

Den sechsten Beitrag würde ich heute so, oder vielleicht jetzt sogar gar nicht mehr schreiben, wenngleich er ob seinen Abschweifungen doch einige kritische Punkte versucht auf humorvolle Art und Weise zu beleuchten und sich dennoch nicht ganz ernst nimmt. Aber am 15ten Mai 2011 war ich auch noch relativ jung, dies sei mir verziehen.


Ich wollte diesen Eintrag eigentlich schon so lange schreiben und hab schon vor so vielen Ewigkeiten damit angefangen, dass ich just schier keine Lust mehr hatte, ihn fertig zustellen. Für Fehler, unlustige Witze und unabsichtliche Beleidigungen gilt daher... "ich war jung und brauchte das Geld" ^^

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Haare und Headbangen

Ja es ist zum Haare raufen wenn man selbige beim Staatsfeind Nummer 1 dem Frisör lassen muss. Dass er dafür auch noch Geld verlangt ist allerhand. Ich zahl doch auch kein Geld dafür, dass irgendwer mit Hauptschulabschluss mir ein Arm oder Bein amputiert!

Aber ja – leider ist mein Zynismus hier doch etwas fehl am Platz, da meine stolze mehr als schulterlange Haarpracht nicht mehr so stolz aussieht. Bösartige Geschwüre namens Spliss, Haarbruch und Knoten nisten sich bei mir unerlaubter Weise ein. Zwar ist es nicht die Regel, sein Haus abzureißen wenn ungebetene Gäste darin gastieren – doch sollen ja auch nur die Spitzen frisiert werden.

Ich gebe es ja zu, dass ich Anfangs meine Haare nicht sonderlich gepflegt hab, doch inzwischen malträtier ich sie – oder eher mich en masse mit Kamm, Pflegespülungen, Repair & Care Shampoos – neuerdings sogar Tabletten und sonstiger dem Haare wohlwollender Substanz. Anbetracht eines oft knappen Zeitlimits oder sonstigen angeborenen, unglücklichen und fremdverschuldeten Zuständen wie Faulheit fällt dies manchmal etwas knapp aus oder artet in Stress aus. Und selbst die beste Pflege schafft es nicht, vergangene Leichen wiederzubeleben.




(Zum Glück ist die Auswahl ja sooooo gering)


Die Frage ist nur, wie viel dieser überteuerte Spaß wieder kosten wird und ob mein Frisör human genug sein wird, um mir a) eine akzeptable Länge zu lassen und b) nicht einen extra Langhaarzuschlag verrechnet oder mich gleich in den Damensalon schickt.

Genau genommen ist dieser Blogeintrag in seinem Urentwurf auch uralt, von daher so was von nicht aktuell. Inzwischen war ich schon zweimal beim Frisör – was mich jedes Mal herzzerreißende 10cm gekostet hat, inzwischen sind sie aber auch schon wieder schulterlang.

Was mir jetzt fehlt ist ein eleganter Bogen – daher bieg ich ihn mir jetzt auch irgendwie zurecht. Elegant sieht Headbangen nur mit Haaren aus! Punkt – die Provokation steht im Raum... ich find oder fand – warum dieser Sinneswechsel folgt im tragischen Expose; dass es absolut lächerlich aussieht, mit einer Kurzhaarfrisur zu bangen. Damit bekommst man höchstens im Epileptikertreff Respekt, nicht aber unter beinharten Metalheads mit Sinn für Ästhetik.

Fuck – irgendwie wirkt das jetzt immer noch arroganter und überheblicher, wird Zeit für die Tragik.
Ich werde einmal eine Glatze haben...

[...]

G-L-A-T-Z-E!!! – Dieser Satz klingt so beiläufig und belanglos wie ‘Ich werde irgendwann mal sterben’ – doch wenn das irgendwann plötzlich an der Haustüre klingelt, ist Schluss mit lustig.
Der Todsichere Indikator ist der Großvater mütterlicherseits – die verdammte Vererbung! Wie die mir in diesem Fall auf die Nerven GEN kann...

Jetzt ist es natürlich blöd, wenn ich oben alle Personen die eventuell selbiges Schicksal getroffen hat oder andere Gründe für ihre Frisur haben oben beleidigt hab um unten festzustellen, ich werde mal genauso ein Trottel sein?

Gut ich könnte mich damit abfinden noch viel grimmiger zu schauen und noch weniger Spaß zu haben, dann brauch ich nicht bangen und bewegen muss ich mich nur noch wenn ich irgendeinem Moshfreak die Killernieten aus den Augen zieh. – Aber mal ganz ehrlich: Braucht man für den Metal lange Haare?

Die Antwort – nein! Aber was macht es dann aus? So Worthülsen wie „das ist alles eine Sache der inneren Einstellung“ sind so wischi-waschi und beliebig, damit kann kein Mensch etwas anfangen.
Fakt ist – im Metal tragen die Personen in der Regel beziehungsweise gehäuft lange Haare.

Ich persönlich find es schön, mag es wenn der Wind durch die Haare weht, ich mich hinter ihnen im Unterricht verstecken konnte und find sie beim Bangen unverzichtbar. Aber ich kam nie auf die Idee zu sagen, ey ich bin sooo Metal – ich lass die jetzt lange wachsen. Warum ich das anfing? Ich weiß es selber nicht mehr. Ich war zu faul um zum Frisör zu gehen und hatte keinen Bock dafür Geld auszugeben? Irgendwie klingt die Antwort auch schon wieder bescheuert – hab ich dann automatisch die falsche Einstellung? Ich glaub nicht, man sollte einfach nicht verallgemeinern und jemanden mit oder ohne lange Haare gleich akzeptieren noch dem einen allein deswegen, mehr oder weniger Kompetenz zusprechen... man weiß ja nie, ob man selber mal eine Glatze bekommt.

Meine Haare sehen mittlerweile echt besser aus, trotzdem muss dringend noch ein Frühjahresschritt ran. Ich_will_aber_nicht!!! – andererseits muss ich hoffen, nicht irgendwann auf dumme Ideen zu kommen.

Die Vorstellung einfach den Rasieraperrat zu nehmen und alles *ppppssss* weg zu machen ist verlockend, anderseits werde ich mich dafür auch 100pro bis ans Lebensende hassen... vor allem dann, wenn nix mehr nach kommt.

Ach irgendwie wird mir das ganze jetzt zu haarig... o.O



Der total tolle Nachtrag: (Bild oben war auch schon Nachtrag... ^^)




(Für was zur Hölle soll ich mich entscheiden?!! - toll wie man mit wenigen Klicks selber in der absoluten Dunkelheit verschwinden kann und das eigene dumme Grinsen verschwindet *g*)

Es wird einem wahrlich nicht leicht gemacht, man wird überflutet mit tollen Angeboten die alle noch besser sind als die anderen und dann auch wieder 3,75ct teurer oder billiger pro 4,467ml sind...

Ich lass die Katze jetzt aber aus dem Sack und verdien damit drölf Milliarden an unauffälliger Schleichwerbung:

Ich benutze als Shampoo Schwarzkopf Gliss Kur, als Pflegespühlung L'Oréal Paris Elvital Reparatur & Fülle 5 Tiefen-Repair-Kur (Ich liebe diese trendy Zweisprachigkeit^^) - für zwischendrin wenn es mal mehr eilt oder um meinen Haaren keine Gewöhnung zu geben Schwarzkopf Schauma Shampoo For Men mit anschließender Einarbeitung ins feuchte Haar - Pantene Pro-V Repair & Care (ohne ausspülen!!) - und ganz selten wenn die Haare noch in Ordnung sind und nicht unbedingt einen Waschgang benötigten kommt Aiko System Pflege Sprühkur - Repair mit komischen Duft rein... - sofern ich dran denk noch täglich Medicazin Biotin S 5mg Tabletten xDDD

Haha... der totale Overkill... aber jetzt genug damit...


Nächstes mal erzähl ich dann von meinen besten Schminktipps angefangen von Masakera bis hin zu Nagellack und welche Sachen ich schluck damit ich auf dem Breeze 10/10 Punkte auf Titten von wildfremden Menschen bekomm... - yeah... :p