Die Australier um Drowning the Light sind so eine Band, bei der ich nicht wirklich weiß was ich von halten soll. Bislang besitzte ich neben der heutigen Platte die limitierte "The Weeping Moon" Single, die nicht schlecht ist aber mich auch nicht wirklich vom Hocker haut.
Die Band hat aber definitiv durchaus grandiose und melancholische Lieder in petto die einfach nur gut klingen, gleichfalls aber auch Lieder und unter anderem Liedtitel - was in den Texten an für sich steht ist mir unbekannt, daher will ich nicht vorschnell einen Stab über sie brechen - welche bislang verhinderten, dass ich ihnen groß irgendwie näher kam, da diese doch teils einen recht bräunlichen Einschlag haben (gab u.a. 2007 mit "Defenders of the Aryan Race" ein inoffzielles-geleaktes Tape welches leider irgendwie doch sehr eindeutig ist, plus ein paar weitere Ausreißer). Gleichfalls gibt es eine Flut (im wahrsten Sinne des Wortes, afaik 12(!!!) Splits, Alben oder EPs 2009) an Liedern und Scheiben, welches davon absolut unberührt ist. Ein wenig sehr diffus und daher mit Vorsicht zu genießen und so gilt es auch diese Scheibe langfristig zu untersuchen.
Der Ersteindruck ist dabei zwiegespalten, die Epik wird eingangs angedeutet - danach folgt sehr roher und rauer Black Metal in gefühlt irgendeinem Untergrundkeller. Das hat zweifelsfrei auch seinen Charme, aber ich weiß noch nicht, ob es sich das Album darüber hinaus weiterentwickeln kann und beim Mehrmaligem Hören Details zu Tage kommen oder bestimmte Melodien oder Passagen ins Ohr gehen und das gewisse Etwas hinterlassen.
Aber ich finde den Ansatz, musikalisch gesehen, nicht ganz verkehrt. 3 Blitze
Sonntag, 2. November 2014
Samstag, 1. November 2014
# Erinnerungslücke: Merry Axe-Mess 9 – 22ter Dezember 2013 @ Steinbruch Theater Mühltal
Nachdem Blood Fire Death, Eis, Klamm und Saille in selbiger
Location nicht über die Planungsphase hinaus kamen, Watain in der Batschkapp
kurzfristig absagten – stand eben jener Abend und der Abend in der Batschkapp
mit Arkona, Sound Storm, The Devil und Therion zur Disposition. Gereizt hätte
mich letzteres, billiger war aber dieser Abend und auch logistisch und zeitlich
besser zu bewältigen. Dafür qualitativ sicherlich mitnichten zu vergleichen.
Bei meiner Ankunft rumpelten Eraserhead schon los und ich rümpfte leicht die Nase. Das gefiel
mir nicht so ganz, wurde gegen Ende besser, aber war auch prompt vorbei. Naja…
Gerne hätte ich hier auch noch weiter geschrieben, da ich
aber keine Zeit hatte, wichtigeres zu tun hatte oder ein fauler Hund bin/war, (kann
sich jeder aussuchen oder denken was er will) – hatte ich dieses an dieser
Stelle sein lassen und jetzt so Pi mal Daumen 11 Monate später keinen Schimmer
mehr über die meisten Sachen. Das ärgert mich wahrscheinlich am meisten, da ich
ja versucht war, mit meinen Blog ein lückenloses Gedächtnis (zumindest fast^^) zu
erschaffen, muss aber da wohl irgendwie ausversehen einen absurden Imperativ
(Lücke, los!) draus gemacht haben. o.O
Da es mich aber irgendwie recht unbefriedigt zurücklässt,
das jetzt so abreißen zu lassen und ich ja unbedingt meinen Senf dazugeben muss
und teilweise ja noch was weiß, eben mal mehr, mal weniger; bekommen alte (3-4
Monate+ ) und/oder Erinnerungsschwache Abende je nach Härtegrad ein #Erinnerungslücke
oder #Erinnerungsfetzen vorne ran gepappt und sollen Warnung genug sein. Deal?
Ich finde schon…
An was ich mich noch ein wenig erinnern kann ist, dass ich
von Bösedeath arg enttäuscht war,
immerhin war es die einzige Band, welche ich, wenngleich nur ansatzweise, von
kannte. Zuvor hatte ich mir die „Gaahl Lagerfeld - A Black Metal Lovestory“ EP
runter geladen und nach anfänglichem Zögern, gefiel mir diese verrückte,
digitale Abbildung der Musik doch mehr und mehr. Live kam das, in meinen Augen
aber nicht mal ansatzweise so rüber, die Instrumente waren viel verwaschener
und breiiger und gleichzeitig fehlte im Direktvergleich einiges an Druck und
Power. Schade, sollte nicht sein…
Insgesamt fand ich den Abend nur mäßig, dessen bin ich mir
ziemlich sicher. Nicht so sicher bin ich darüber, ob nicht doch eine Band
absagte und noch viel weniger sicher darüber, falls wenn, welche es denn
gewesen wäre. Ansonsten sah ich, hypothetisch gesprochen und unter Umständen,
an dem Abend noch Carnal Ghoul, Fragments of Unbecoming und Into Darkness.
Und während Ihr euch womöglich wundert, was das gerade für
nen kack Artikel war, schreib ich mal schnell den nächsten… ;p
Sonntag, 19. Oktober 2014
# Reingehört # Blitzurteil: Platte der Woche: W.A.S.P. - Inside The Eelectric Circus
Diese Rubrik soll die #Playlist! mehr oder minder ersetzen, da sie meiner Meinung nach über kurz oder lang an ihre Grenzen gelangt und immer kürzer wird oder sich wiederholen muss, bzw. die Spannung gegenüber meiner Last.fm Jahresstatistik etwas arg nimmt, vor allem wenn ich es nicht schaffe, sie regelmäßig zu führen und dann gleich geballt mit einer halben Jahresstatistik ankomme, wie zu letzt geschehen.
Das soll hier mitnichten das klassiche Review ersetzen, es geht hier einzig und allein um Erwartungshaltung und Ersteindruck nach geau einmaligem Hören einer Scheibe. Der kann dilletantisch, desinformiert und auch komplett daneben sein, soll aber authentisch das ominöse "erste Mal" auf musikalischer Ebene beschreiben.
Kann mich da nur daran erinnern, als ich einmal Leser im Soundcheck beim Metal-Hammer anno dazumal wurde, zwar unter extrem erschwerten Umständen (frisch umgezogen, kein Internet und nach der Hälfte der eigentlich vorhergesehenen Zeit dann telefonisch benachrichtigt worden, nachdem ich verständlicherweise die Mail nicht lesen konnte - gab dann ein Passwort und ein Downloadlink für sämtliche Alben, ich erst in den Saturn um mir überhaupt erst einen USB Stick zu kaufen und dann jede freie Minute, nebenher musste ich ja noch arbeiten - ab ins Internetcafe und immense Datenmengen ziehen, nebenzu hören, daheim angekommen mindestens noch 3 Alben vor dem Schlafen gehen hören, auf dem Weg zur Arbeit nicht wie gewohnt pennen, sondern im Halbschlaf Alben hören weil eine gute Woche für über 30 Alben inkl. Bewertung einfach viel krass zu wenig Zeit war!) - ich aber mit meinen Ersteindrücken im Nachhinein sowas von daneben lag. Nicht mit allem, aber einiges wuchs sprichwörtlich nach ein paar Durchläufen mehr über sich hinaus, anderes blieb auf seinem Level oder war daher gehend eher wieder enttäuschend weil eher an dem Blendersyndrom leidend.
Auf jeden Fall kann alles was hier auftaucht ca. ein paar Monate später auch via Zufallsgenerator wieder als Review auf dem Tisch landen und einen Direktvergleich zwischen Einschätzung und Ergebnis erachte ich als spannend, denn bis dahin kenne ich dann das Album auch gut, das ist Grundvorraussetzung um zum Review zu gelassen zu sein.
Blitzurteil ist simpel und ohne Rechnung:
1 Blitz = Oh Gott warum hab ich das gekauft
2 Blitze = Das ist ja gaaar nicht mal soo gut
3 Blitze = Läuft...
4 Blitze = Ui, das wird interessant
5 Blitze = Wtf?! Repeat, repeat sofort!
Und bevor das Drachenlordsche Ankündigungsmaße annimmt, schnell mal mit W.A.S.P. - Inside The Eelectric Circus auf den Begutachtungsteller. Viel Lust hatte ich ehrlich gesagt nicht drauf, weil es wesentlich geilere, ungehörte CDs auf den diversen Stapeln gibt, aber das lag halt eben oben. Vor gar nicht allzu langer Zeit machte ich erste Erfahrungen mit der Band mit W.A.S.P - The Headless Children und vielen, vielen gleichartigen Bands wie Mötley Crüe, Vengeance oder Victory - alle samt Ersteindrücke. Puristen mögen mir dafür vielleicht auf die Finger klopfen, aber ausgehend von einem Übergewicht im Extreme Metal Bereich, speziell Doom und Black war es im Großen und Ganzen eine große Heavy Metal/Glam Rock und Co. Ecke, die auf einen Schlag massivst bedient wurde. Vom Hocker gehauen hat mich das nicht unbedingt, auch wenn ich es nicht schlecht fand, aber der Entdeckergeist war vorübergehend mehr als nur ausreichend gesättigt.
Daher ging ich auch nicht sonderlich interessiert an die Sache ran und wollte das auch eher im Hintergrund laufen lassen, wobei mich schon der Anfang aufhorchen ließ. Der war schon irgendwie anders, trotzdem fand man sich schnell wieder auf ähnlicher Stimmung wie eben auf der zuvor entdeckten Headless Children wieder, was okay ist - ich aber schade finde. Ein, zwei mal horchte ich dann doch auf - vermute mal, dass sich zwei stärkere Stücke da durchaus etablieren können oder hängen bleiben. Ansonsten bleibt es bei ganz netter, annehmbarer Musik im Heavy/Glam Sektor. Mal schauen. 3 Blitze
Hach als Bonus hau ich noch die letzte Entdeckung hinterher und zwar die Split von [Kpax - In Tenebriz] - The Last Rain and the First Snow. Man muss bei solchen Packungen wie die, bei welcher es dabei war, ja schon froh sein, keinen obskuren russischen NSBM untergejubelt zu bekommen - aber die hätte wohl leider zumindest besser geklungen. Ich wollte krassen, kranken DSBM oder räudigen Black Metal, aber das ist eine absolut langweillige Ambient Plöre, ganz unabhängig von den gestellten Erwartungen. Auch das Burzum Cover ist konsequent öde, selbiger hat ja auch selbst einige Ambient Stücke in petto, die im Altenheim eher Schlafanfall statt Schlaganfall auslösen. Das einzig bitterböse daran ist die Enttäuschung. 1 Blitz
Das soll hier mitnichten das klassiche Review ersetzen, es geht hier einzig und allein um Erwartungshaltung und Ersteindruck nach geau einmaligem Hören einer Scheibe. Der kann dilletantisch, desinformiert und auch komplett daneben sein, soll aber authentisch das ominöse "erste Mal" auf musikalischer Ebene beschreiben.
Kann mich da nur daran erinnern, als ich einmal Leser im Soundcheck beim Metal-Hammer anno dazumal wurde, zwar unter extrem erschwerten Umständen (frisch umgezogen, kein Internet und nach der Hälfte der eigentlich vorhergesehenen Zeit dann telefonisch benachrichtigt worden, nachdem ich verständlicherweise die Mail nicht lesen konnte - gab dann ein Passwort und ein Downloadlink für sämtliche Alben, ich erst in den Saturn um mir überhaupt erst einen USB Stick zu kaufen und dann jede freie Minute, nebenher musste ich ja noch arbeiten - ab ins Internetcafe und immense Datenmengen ziehen, nebenzu hören, daheim angekommen mindestens noch 3 Alben vor dem Schlafen gehen hören, auf dem Weg zur Arbeit nicht wie gewohnt pennen, sondern im Halbschlaf Alben hören weil eine gute Woche für über 30 Alben inkl. Bewertung einfach viel krass zu wenig Zeit war!) - ich aber mit meinen Ersteindrücken im Nachhinein sowas von daneben lag. Nicht mit allem, aber einiges wuchs sprichwörtlich nach ein paar Durchläufen mehr über sich hinaus, anderes blieb auf seinem Level oder war daher gehend eher wieder enttäuschend weil eher an dem Blendersyndrom leidend.
Auf jeden Fall kann alles was hier auftaucht ca. ein paar Monate später auch via Zufallsgenerator wieder als Review auf dem Tisch landen und einen Direktvergleich zwischen Einschätzung und Ergebnis erachte ich als spannend, denn bis dahin kenne ich dann das Album auch gut, das ist Grundvorraussetzung um zum Review zu gelassen zu sein.
Blitzurteil ist simpel und ohne Rechnung:
1 Blitz = Oh Gott warum hab ich das gekauft
2 Blitze = Das ist ja gaaar nicht mal soo gut
3 Blitze = Läuft...
4 Blitze = Ui, das wird interessant
5 Blitze = Wtf?! Repeat, repeat sofort!
Und bevor das Drachenlordsche Ankündigungsmaße annimmt, schnell mal mit W.A.S.P. - Inside The Eelectric Circus auf den Begutachtungsteller. Viel Lust hatte ich ehrlich gesagt nicht drauf, weil es wesentlich geilere, ungehörte CDs auf den diversen Stapeln gibt, aber das lag halt eben oben. Vor gar nicht allzu langer Zeit machte ich erste Erfahrungen mit der Band mit W.A.S.P - The Headless Children und vielen, vielen gleichartigen Bands wie Mötley Crüe, Vengeance oder Victory - alle samt Ersteindrücke. Puristen mögen mir dafür vielleicht auf die Finger klopfen, aber ausgehend von einem Übergewicht im Extreme Metal Bereich, speziell Doom und Black war es im Großen und Ganzen eine große Heavy Metal/Glam Rock und Co. Ecke, die auf einen Schlag massivst bedient wurde. Vom Hocker gehauen hat mich das nicht unbedingt, auch wenn ich es nicht schlecht fand, aber der Entdeckergeist war vorübergehend mehr als nur ausreichend gesättigt.
Daher ging ich auch nicht sonderlich interessiert an die Sache ran und wollte das auch eher im Hintergrund laufen lassen, wobei mich schon der Anfang aufhorchen ließ. Der war schon irgendwie anders, trotzdem fand man sich schnell wieder auf ähnlicher Stimmung wie eben auf der zuvor entdeckten Headless Children wieder, was okay ist - ich aber schade finde. Ein, zwei mal horchte ich dann doch auf - vermute mal, dass sich zwei stärkere Stücke da durchaus etablieren können oder hängen bleiben. Ansonsten bleibt es bei ganz netter, annehmbarer Musik im Heavy/Glam Sektor. Mal schauen. 3 Blitze
Hach als Bonus hau ich noch die letzte Entdeckung hinterher und zwar die Split von [Kpax - In Tenebriz] - The Last Rain and the First Snow. Man muss bei solchen Packungen wie die, bei welcher es dabei war, ja schon froh sein, keinen obskuren russischen NSBM untergejubelt zu bekommen - aber die hätte wohl leider zumindest besser geklungen. Ich wollte krassen, kranken DSBM oder räudigen Black Metal, aber das ist eine absolut langweillige Ambient Plöre, ganz unabhängig von den gestellten Erwartungen. Auch das Burzum Cover ist konsequent öde, selbiger hat ja auch selbst einige Ambient Stücke in petto, die im Altenheim eher Schlafanfall statt Schlaganfall auslösen. Das einzig bitterböse daran ist die Enttäuschung. 1 Blitz
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