Sonntag, 2. November 2014

# Reingehört # Blitzurteil: Platte der Woche: Drowning the Light - Of Celtic Blood & Satanic Pride

Die Australier um Drowning the Light sind so eine Band, bei der ich nicht wirklich weiß was ich von halten soll. Bislang besitzte ich neben der heutigen Platte die limitierte "The Weeping Moon" Single, die nicht schlecht ist aber mich auch nicht wirklich vom Hocker haut.

Die Band hat aber definitiv durchaus grandiose und melancholische Lieder in petto die einfach nur gut klingen, gleichfalls aber auch Lieder und unter anderem Liedtitel - was in den Texten an für sich steht ist mir unbekannt, daher will ich nicht vorschnell einen Stab über sie brechen - welche bislang verhinderten, dass ich ihnen groß irgendwie näher kam, da diese doch teils einen recht bräunlichen Einschlag haben (gab u.a. 2007 mit "Defenders of the Aryan Race" ein inoffzielles-geleaktes Tape welches leider irgendwie doch sehr eindeutig ist, plus ein paar weitere Ausreißer). Gleichfalls gibt es eine Flut (im wahrsten Sinne des Wortes, afaik 12(!!!) Splits, Alben oder EPs 2009) an Liedern und Scheiben, welches davon absolut unberührt ist. Ein wenig sehr diffus und daher mit Vorsicht zu genießen und so gilt es auch diese Scheibe langfristig zu untersuchen.

Der Ersteindruck ist dabei zwiegespalten, die Epik wird eingangs angedeutet - danach folgt sehr roher und rauer Black Metal in gefühlt irgendeinem Untergrundkeller. Das hat zweifelsfrei auch seinen Charme, aber ich weiß noch nicht, ob es sich das Album darüber hinaus weiterentwickeln kann und beim Mehrmaligem Hören Details zu Tage kommen oder bestimmte Melodien oder Passagen ins Ohr gehen und das gewisse Etwas hinterlassen.

Aber ich finde den Ansatz, musikalisch gesehen, nicht ganz verkehrt. 3 Blitze

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